Integrationserfolg der Aussiedlerinnen und Aussiedler muss Schule machen

26. Januar 2009

Integrationserfolg der Aussiedlerinnen und Aussiedler muss Schule machen

Die heute vorgestellte Studie des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung über die Lage der Integration in Deutschland zeigt, dass Aussiedlerinnen und Aussiedler von den untersuchten Gruppen mit Zuwanderungsgeschichte bundesweit besonders gut abschneiden.

Der Integrationsbeauftragte teilt mit:

Der Vorsitzende des Landesbeirates für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen und Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfä­lischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Die heute (26. Januar 2009) vorgestellte Studie des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung über die Lage der Integration in Deutsch­land zeigt, dass Aussiedlerinnen und Aussiedler von den untersuchten Gruppen mit Zuwanderungsgeschichte bundesweit besonders gut ab­schneiden. Insbesondere in Bezug auf die Bildungsabschlüsse erzielen Aussiedlerinnen und Aussiedler im Vergleich zu anderen Zuwanderer­gruppen gute Ergebnisse. Nach der Studie sind nur drei Prozent der Aussiedlerinnen und Aussiedler ohne Schulabschluss, 28 Prozent ha­ben sogar die Hochschulreife.

„Ich hoffe, dass diese Studie dazu beiträgt, mit den oftmals mit Vorur­teilen beladenen Bildern der Aussiedlerinnen und Aussiedler aufzuräu­men“, so Thomas Kufen.

Der Vorsitzende des Landesbeirats für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen des Landes Nordrhein-Westfalen und Integrati­onsbeauftragte der Landesregierung, Thomas Kufen, freut sich über den Integrationsfortschritt der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. „Sprache und Bildung sind die wichtigsten Grundlagen für eine erfolgrei­che Integration. Aussiedlerinnen und Aussiedler könnten Vorbild sein, das sich Integrationswille und Engagement lohnen, um erfolgreich am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Dieses Beispiel muss Schule machen“, appelliert Kufen an die in Nordrhein-Westfalen lebenden Aussiedlerinnen und Aussiedler und ruft sie auf, eine aktivere Rolle bei der Integration von anderen Zuwanderergruppen zu übernehmen.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat sich in den letzten Jah­ren besonders für die Integration aller Zuwanderergruppen eingesetzt. Mit dem „Aktionsplan Integration“ wurden klare, integrationspolitische Ziele festgesetzt. Im Zentrum steht dabei Integration durch Bildung, Er­ziehung und berufliche Qualifizierung.

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.