Integrationsbeauftragter unterstützt Akzeptanzkampagne

13. Mai 2009

Integrationsbeauftragter unterstützt Akzeptanzkampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Nordrhein-Westfalen

Der Lesben- und Schwulenverband Nordrhein-Westfalen wirbt mit einer Kampagne für Akzeptanz und Integration schwuler und lesbischer Jugendlicher mit Zuwanderungsgeschichte. Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, unterstützt die Aktion.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Der Lesben- und Schwulenverband Nordrhein-Westfalen (LSVD) wirbt mit seiner Kampagne „Ümit ist schwul, Aleksej ist schwul, Kai auch!" und „Ayse ist lesbisch, Nadija ist lesbisch, Vera auch!" für Akzeptanz und Integration schwuler und lesbischer Jugendlicher mit Zuwan­derungsgeschichte. Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, unterstützt unter anderem zu­sammen mit der nordrhein-westfälischen Polizei und dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband in Nordrhein-Westfalen die Aktion.

„Wichtig ist mir, dass ein gesellschaftliches Klima geschaffen wird, in dem Akzeptanz von Vielfalt ein selbstverständlicher Wert ist - und das in jeder Hinsicht", so der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Thomas Kufen.

Befunde der Simon-Studie aus 2007 zeigen, dass Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte Homosexualität stärker ablehnen, als gleich­altrige Mitschülerinnen und Mitschüler ohne Zuwanderungsgeschichte. 42 Prozent der jungen Lesben und 62 Prozent der Schwulen sind sich vor dem 18. Lebensjahr ihrer Homosexualität bewusst, damit sinkt das Coming-out-Alter wie eine Berliner Untersuchung belegt. Daher kommt gerade den Schulen eine besondere Bedeutung zu.

„Homosexuelle Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte geraten zu­dem in Konflikte mit ihren Familien und ihren Mitschülerinnen und Mit­schülern. Gerade homosexuelle Zuwanderinnen und Zuwanderer aus streng-religiösen Familien stoßen auf Ablehnung und erfahren weniger Unterstützung durch ihr Umfeld", so Thomas Kufen.

Mit der Kampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Nordrhein-Westfalen wird ein Beitrag geleistet um Vorurteile abzubauen, Akzep­tanz und Integration zu fördern und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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