Ruhrgebiet bleibt offen, tolerant und tüchtig

25. März 2010

Integrationsbeauftragter: Das Ruhrgebiet bleibt trotz „pro NRW“ offen, tolerant und tüchtig

Die rechtspopulistische Gruppierung „pro NRW“ plant für den kommenden Freitag Mahnwachen im Ruhrgebiet. "Die Menschen im Ruhrgebiet lassen sich das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen nicht durch ‚pro NRW’ vergiften, sondern bleiben offen, tolerant und tüchtig“, sagte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Thomas Kufen.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Die rechtspopulistische Gruppierung „pro NRW“ plant für den kommenden Freitag (26. März 2010) Mahnwachen vor Moscheen in Oberhausen, Herten, Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen, Bochum und Essen. An den darauf folgenden Tagen (27. / 28. März) finden der Parteitag sowie ein Protestmarsch unter dem Motto „Abendland in Christenhand“ mit anschließender Abschlusskundgebung vor der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh statt. „Nordrhein-Westfalen ist ein Land der Vielfalt, hier ist kein Platz für antidemokratische und fremdenfeindliche Hetze durch die Pro-Gruppierung. Seit vielen Jahrzehnten leben hier Menschen verschiedener Herkunft und Religion friedlich miteinander. Menschen im Ruhrgebiet lassen sich das friedliche Zusammenleben der Kulturen und Religionen nicht durch ‚pro NRW’ vergiften, sondern bleiben offen, tolerant und tüchtig“, so der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen Thomas Kufen.

Diverse Gegenaktionen, wie Demonstrationen, Straßenfeste und musikalische Aufführungen werden von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützt. So positionieren sich unter anderem der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, die Stadtspitze der genannten Städte sowie Vertreter der christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden klar gegen den Rechtspopulismus und die Verunglimpfung von Muslimen durch „pro NRW“. „Fest steht, dass wir davon leben, dass die Menschen partnerschaftlich miteinander umgehen, einander mit Respekt begegnen und Vielfalt leben und als Stärke wahrnehmen. Wir lassen deshalb nicht zu, dass durch solche Veranstaltungen Angst und Vorurteile geschürt werden“, betont Thomas Kufen.

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Thomas Kufen, wird am Freitag, 26. März 2010, um 11.30 Uhr die Mülheimer Moschee in der Sandstraße besuchen und beteiligt sich am Sonntag, 28. März 2010, ab 11.00 Uhr an der Gegenveranstaltung der verschiedenen Duisburger Organisationen aus Politik, Gesellschaft, Kirche und Kultur, die in Marxloh friedlich Flagge zeigen werden teilnehmen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro des Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, Telefon 0211 8618-3336, Telefax 0211 8618 53336, thomas.kufen@mgffi.nrw.de

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.