Integrationsbeauftragter besuchte Mahnmal der „Ehra“

16. Dezember 2009

Integrationsbeauftragter besuchte anlässlich des Nationalen Gedenktages der ermordeten Sinti und Roma das Düsseldorfer Mahnmal „Ehra“

Seit 1994 wird der 16. Dezember als nationaler Gedenktag der ermordeten Sinti und Roma begangen. Die Stadt Düsseldorf gedenkt mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal der „Ehra“ besonders der Sinti, die im Internierungslager am Höherweg inhaftiert waren. Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung wohnte der Kranzniederlegung bei.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

Seit dem Jahre 1994 wird der 16. Dezember als nationaler Gedenktag der ermordeten Sinti und Roma begangen. Die Stadt Düsseldorf hat sich dieser Tradition angeschlossen und gedenkt mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal der „Ehra“ besonders der Sinti, die im Internierungslager am Höherweg inhaftiert waren und die von dort aus deportiert wurden oder im Düsseldorfer Lager ihr Leben verloren.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, wohnte der Kranzniederlegung am Mahnmal der „Ehra“ bei: „Von den erfassten rund 40.000 deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden über 25.000 ermordet. Insgesamt fielen geschätzte 220.000 bis 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der Nationalsozialisten und dem an ihnen systematisch geplanten Völkermord zum Opfer. Es ist unsere historische Verantwortung ihr Andenken zu wahren und unsere Verpflichtung heutiger Diskriminierung und Ausgrenzung von Sinti und Roma entschieden entgegenzutreten."

Am 16. Dezember 1942 ordnete der Reichsführer-SS Heinrich Himmler per Erlass die Deportationen von 22.000 Sinti und Roma aus Europa, davon die letzten 10.000 aus dem Reichsgebiet, in den als "Zigeunerlager" bezeichneten Abschnitt des KZ Auschwitz-Birkenau an. Aufgrund Himmlers "Auschwitz-Erlasses" kamen über 20.000 Sinti und Roma ums Leben.

„In Nordrhein-Westfalen leben etwa 60.000 Sinti und Roma. Etwa 35.000 von ihnen besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit und haben ihre Heimat schon seit langer Zeit hier in Nordrhein-Westfalen. Es ist unsere Aufgabe den Sinti und Roma die gleichen Chancen in Deutschland zu ermöglichen“, erklärte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro des Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, Telefon 0211 8618-3336, Telefax 0211 8618 53336, thomas.kufen@mgffi.nrw.de

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