Mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Verwaltung

5. Mai 2009

Integrations- und Ausländerbeauftragte für mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Verwaltung und für Verlängerung der Bleiberechtsregelung

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung plädiert für mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Verwaltung. Der Prozess der interkulturellen Öffnung von Institutionen und Einrichtungen sei notwendig und bringe viele Vorteile mit sich.

Der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilt mit:

„Die Bundeskonferenz für Integrations- und Ausländerbeauftragte war ein voller Erfolg. Über 200 Integrations- und Ausländerbeauftragte haben am 4. und 5. Mai 2009 in Duisburg getagt und sich fachlich aus­getauscht und zu aktuellen Themen der Integrationspolitik beraten", so der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen. Gastgeber waren die Beauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, der Integrationsbeauftragte der Landes­regierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, und die Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg, Leyla Özmal.

Schwerpunktthema der Konferenz war die interkulturelle Öffnung der Verwaltung. „Der Prozess der interkulturellen Öffnung von Institutionen und Einrichtungen, ist notwendig und bringt viele Vorteile mit sich. Kompetenzen wie Mehrsprachigkeit oder Erfahrungen aus anderen Kulturkreisen sind wertvoll und hilfreich im Kundengespräch wie auch in der fachlichen Aufgabenplanung. Wir brauchen eine vorausplanende Integrationspolitik", so Thomas Kufen. Die Integrations- und Ausländerbeauftragten waren sich einig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den öffentlichen Institutionen und Einrichtungen nicht nur interkulturelle Kompetenz vorweisen sollten, sondern auch vermehrt Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Verwaltung tätig sein sollten.

Auch die bundesweite Bleiberechtsregel wurde thematisiert. Am 31. Dezember dieses Jahres läuft für Ausländer, die in Deutschland geduldet sind oder aus humanitären Gründen eine Aufenthaltserlaubnis haben, die sogenannte Altfallregelung aus. Für die betroffenen Personen bedeutet dies, dass ihre Aufenthaltsgenehmigung mit Ende dieses Jahres erlischt, sofern sie nicht nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend eigenständig durch Erwerbsarbeit sichern. „Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage, wird aller Vor­aussicht nach nur eine geringe Personenzahl den erforderlichen Nach­weis erbringen können", sagte Thomas Kufen. „Wir haben uns während der Bundeskonferenz deshalb dafür ausgesprochen, dass die aktuelle Bleiberechtsregelung um ein Jahr verlängert werden sollte", erklärt der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung weiter. „Wir brauchen eine Änderung der aktuellen Bleiberechtsregelung, sowohl mit Herz als auch mit Hirn", so Thomas Kufen abschließend.

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