Insolvenz der Voerde Aluminium GmbH – „Voerdal“ / Das Wirtschaftsministerium sucht in intensiven Gesprächen mit den Beteiligten eine Lösung, um das Unternehmen zu erhalten

7. Mai 2012

Insolvenz der Voerde Aluminium GmbH – „Voerdal“ / Minister Voigtsberger: Die Bundesregierung hat es versäumt, die energieintensive Industrie zu entlasten / Das Wirtschaftsministerium sucht in intensiven Gesprächen mit den Beteiligten eine Lösung

Zu den Zielen der Energiewende in NRW zählt es auch, die strominten­siven Produzenten zu entlasten, um ihre Wertschöpfung im Land zu halten. Deshalb unterstützt die Landesregierung entsprechende Forde­rungen der stromintensiven Industrie gegenüber der Bundesregierung: Sie hat die Förderrichtlinie zur Strompreiskompensation ebenso maß­geblich mitgestaltet wie die Verordnung zur Vergütung der „abschaltba­ren Lasten“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Zu den Zielen der Energiewende in NRW zählt es auch, die strominten­siven Produzenten zu entlasten, um ihre Wertschöpfung im Land zu halten. Deshalb unterstützt die Landesregierung entsprechende Forde­rungen der stromintensiven Industrie gegenüber der Bundesregierung: Sie hat die Förderrichtlinie zur Strompreiskompensation ebenso maß­geblich mitgestaltet wie die Verordnung zur Vergütung der „abschaltba­ren Lasten“. Dabei geht es um finanzielle Anreize für energieintensive Unternehmen, ihre Strom-Nachfrage bei Engpässen innerhalb von Se­kunden vom Netz zu nehmen.

Wirtschafts- und Energie-Minister Harry K. Voigtsberger: „Nichts davon ist umgesetzt. Die Bundesregierung hat es versäumt, die Strompreis­kompensation oder die Verordnung zur Vergütung der abschaltbaren Lasten in Kraft zu setzen. Sie hat stromintensive Unternehmen nicht entlastet und mit dazu beigetragen, dass Voerdal nun Insolvenz anmel­den musste.“

Kritik übte der Minister daran, dass die Bundesregierung Mittel in Höhe von 40 Millionen Euro zur Unterstützung der Aluminiumproduktion nicht auszahle. „Das ist besonders ärgerlich, denn dieses Geld steht bereit.“

Voigtsberger: „Um weitere Pleiten in der Grundstoffindustrie zu verhin­dern, ist eine kurzfristige Umsetzung dieser Vorhaben dringend notwen­dig. Für Voerdal kommt diese Hilfe allerdings zu spät. Daher werde ich Mittwoch das Unternehmen besuchen, um dort mit den Beteiligten über die Situation zu sprechen.“

Pressekontakt: Matthias.Kietzmann@mwebwv.nrw.de, Telefon 0211/3843-1015

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