Innovationsministerium fördert Medizinforscher mit 15 Millionen Euro

1. März 2010

Innovationsministerium fördert Medizinforscher aus der Region Aachen mit 15 Millionen Euro / Sieben Teams entwickeln neue Behandlungen von Herz-Kreislauferkrankungen

Das Innovationsministerium fördert die Medizinforschung in der Region Aachen mit bis zu 15 Millionen Euro, die aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm im Rahmen des Medizintechnikwettbewerbs „InnoMeT.NRW“ bereitgestellt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach medizintechnischen Lösungen für die Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Das Innovationsministerium fördert die Medizinforschung in der Region Aachen mit bis zu 15 Millionen Euro, die aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm im Rahmen des Medizintechnikwettbewerbs „InnoMeT.NRW“ bereitgestellt werden. Sieben Wissenschaftlerteams schließen sich in einem Forschungsverbund zusammen, um ihre Kompetenzen zu bündeln und dadurch die Forschung in der Region im nationalen und inter-nationalen Vergleich weiter zu stärken. Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach medizintechnischen Lösungen für die Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen.

Der Wettbewerb „InnoMeT.NRW“ wird nach dem üblichen und etablier­ten Verfahren der Forschungs- und Technologieförderung durchgeführt. Bestandteil der Ausschreibung war in diesem Fall, dass die Teilnehmer aufgefordert waren, sich als regionale Projektverbünde unter einem zu­kunftsweisenden Themendach zu bewerben. Dahinter steht das Ziel, einem starken, mit Entwicklungspotenzial ausgestatteten Cluster innerhalb der innovativen Medizintechnik zu nationaler und internationaler Sichtbarkeit zu verhelfen.

Die Ausschreibung wurde landesweit veröffentlicht. Teilnahmeberechtigt waren Konsortien aus Wissenschaft und Wirtschaft aus ganz NRW. Es wurden drei regionale Informationsveranstaltungen durchgeführt: am 15. Mai 2009 in Düsseldorf, am 26. Mai 2009 in Jülich und am 28. Mai 2009 in Bochum. Ein Flyer (siehe Anlage) und eine Broschüre informierten über Ausschreibung und Förderbedingungen.

Acht Projekte aus der Region Aachen, getragen von insgesamt 45 Pro­jektpartnern, hatten sich gemeinsam unter dem Themendach „Patien­tenadaptierte Medizinische Lösungen für die Kardiovaskuläre Therapie“ beworben. Bewerbungen aus anderen Regionen gingen nicht ein. Die unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Professor Fridtjof Nüsslin, Professor am Klinikum der Technischen Universität München, bewertete in der Aachener Bewerbung sieben Projekte, getragen von insgesamt 36 Projektpartnern, als förderwürdig. Die erfolgreichen Projektpartner wurden aufgefordert, ihre auf den Projektskizzen basierenden Anträge beim Projektträger Jülich einzureichen, der derzeit diese Anträge auf Bewilligungsfähigkeit prüft.

Die Pressemitteilung mit dem Titel “Innovationsministerium fördert Medizinforscher aus der Region Aachen mit 15 Millionen Euro“ vom 15. Januar wies bezüglich der eingereichten und bewilligten Projekt­anträge einen redaktionellen Fehler auf, der noch am selben Tag auf den Internetseiten von Ministerium und Ziel-2-Sekretariat korrigiert wurde.

Die sieben geförderten Forschergruppen aus Aachen sind:

RWTH Aachen,
Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik

Patientenadaptierte Medizin­technische Lösungen für die Kardiovaskuläre Therapie Cluster-Development InnoMeT

RWTH Aachen

Telemedizinisches Rettungs­assistenzsystem

Philips Technologie GmbH, Forschungslaboratorien Aachen

Individualisiertes nächtliches Biomonitoring zur ambulanten Therapieführung bei Herzinsuffizienz

RWTH Aachen,
Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik

Individual, Interactive and Integrated Cardiopulmonary Assist

Universitätsklinikum Aachen

Bildgesteuerte interventionelle Hybridtherapie

Fraunhofer Institut
für Produktionstechnologie, Aachen

Multifunctional Image Guides Interventions

RWTH Aachen, AME

Entwicklung und Bildgebung patientenoptimierter Implantate

Weitere Informationen unter www.innovation.nrw.de/wettbewerbe und www.ziel2-nrw.de
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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