Innovationsbericht 2008: Langfristig wirksame Impulse für Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen erkennbar

27. Januar 2009

Innovationsbericht 2008: Langfristig wirksame Impulse für Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen erkennbar / Landesregierung stellt die Ergebnisse des jährlichen Expertenberichts vor

Der Innovationsbericht 2008 zeigt das Potenzial von Hochschulen und Wirtschaft und dokumentiert zugleich die weiterhin bestehenden Herausforderungen für das Land. Der unabhängige Expertenbericht, den Innovationsminister Andreas Pinkwart heute vorstellte, wird seit 2005 jährlich von der Landesregierung in Auftrag gegeben.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Der Innovationsbericht 2008 zeigt das Potenzial von Hochschulen und Wirtschaft und dokumentiert zugleich die weiterhin bestehenden Her­ausforderungen für das Land. Der unabhängige Expertenbericht, den Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute (27. Januar 2009) in Düsseldorf vorstellte, wird seit 2005 jährlich von der Landesregierung in Auftrag gegeben. Basis für die aktuell von dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), dem Stifterverband für die Deut­sche Wissenschaft sowie von Wirtschaftswissenschaftlern aus Köln und Stralsund vorgelegte Studie sind die Daten der Jahre 2000 bis 2005 und deren Fortschreibung für das Jahr 2006 im Indikatorenteil des Berichts.

„Es mehren sich die Anzeichen, dass die lange Talsohle in Nordrhein-Westfalen durchschritten ist“, sagte Pinkwart unter Verweis auf die Ent­wicklung des Anteils der Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2006. Der Innovationsbericht weist für Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu den Vorjahren einen Anstieg des FuE-Anteils von 1,8 Prozent auf 1,83 Prozent in 2006 aus. Das ist der höchste Stand der FuE-Quote am Bruttoinlandsprodukt seit 1991; abso­luter Tiefpunkt war 1997 mit einem Anteil von nur 1,65 Prozent. Achil­lesferse Nordrhein-Westfalens, so die Experten, war dabei wie in den Jahren davor auch 2006 das zu geringe finanzielle Engagement der Unternehmen für Forschung und Entwicklung.

Schwerpunkt des diesjährigen Berichts ist der Beitrag der Hochschulen zum Innovationsprozess. Die Analyse für die Jahre 2000 bis 2005 an­hand der drei Indikatoren Patente, Transfer über Köpfe und Drittmittel zeigt eher Mittelmaß: Bei dem Indikator Patentanmeldungen lagen die nord­rhein-westfälischen Hochschulen im Berichtszeitraum mit deutli­chem Abstand hinter den Hochschulen in Bayern und Baden-Württem­berg. Besser schnitten die nordrhein-westfälischen Hochschulen im Bundes­vergleich bei den beiden Indikatoren Ausbildungsleistung, dem so ge­nannten Transfer über Köpfe, und bei den Drittmitteln ab.

Der Trend bei den Drittmitteln setzt sich nach den gestern von der Inno­vationsallianz der NRW-Hochschulen veröffentlichten Zahlen für 2007/2008 fort. Danach stieg der Anteil der Drittmitteleinnahmen der Hochschulen allein im Bereich der industriellen Drittmittel in dem Zeit­raum 2006 bis 2008 um 28 Prozent.

Der Innovationsbericht enthält in diesem Jahr erstmals einen Ausblick und stellt dort fest, mit dem Hochschulfreiheitsgesetz und seiner Umset­zung durch die Hochschulen und mit der Gründung der Innovationsalli­anz seien „in jüngster Zeit wesentliche Veränderungen an den hoch­schulpolitischen Rahmenbedingungen vorgenommen worden.“ Es sei davon auszugehen, „dass sie langfristig wirksame Impulse für Nord­rhein-Westfalen als Innovationsstandort setzen werden.“ Pinkwart: „Darauf dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen. Gerade in einer wirtschaftli­chen Krise, die auch objektiv gesehen von sehr vielen Unwägbarkeiten gekennzeichnet ist, braucht es einen klaren Kurs der Politik. Investitio­nen in Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sind die beste Konjunktur- und Wachstumspolitik.“

Der Innovationsbericht steht auf den Internetseiten des Ministeriums unter www.innovation.nrw.de zum Download bereit.

 

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