Initiative zu Zensus 2011 erfolgreich

15. Mai 2009

Initiative Nordrhein-Westfalens zu Zensus 2011 erfolgreich - Minister Armin Laschet würdigt Bedeutung der Religion

Integrationsminister Armin Laschet hat im Bundesrat zum Zensus 2011 die Bedeutung der Religion auch für die Integrationspolitik gewürdigt. Auf Initiative Nordrhein-Westfalens wird nun bei der nächsten Volks­zählung im Jahr 2011 auch wieder die Religionszugehörigkeit erfasst.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet hat in seiner heutigen (15. Mai 2009) Rede im Bundesrat zum Zensus 2011 die Bedeutung der Religion auch für die Integrationspolitik gewürdigt. Die Aufnahme der Religion in den Zensus war lange ein Streitthema. Die Bundesregierung wollte erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland auf die Abfrage der Religion verzichten. Auf Initiative Nordrhein-Westfalens wird nun bei der nächsten Volks­zählung im Jahr 2011 auch wieder die Religionszugehörigkeit erfasst.

„Durch millionenfache Zuwanderung in den letzten Jahrzehnten hat sich auch die religiöse Vielfalt unseres Landes erhöht. Zur größten Religion neben dem Christentum ist der Islam geworden. Durch die Nachbesserung des Zensus im Jahr 2011 haben wir auch endlich eine bessere Auskunft, wie viele Muslime in Deutschland leben, und wie sie sich auf die Glaubensrichtungen des Islams verteilen. Das zu wissen ist nicht nur wichtig für die Planungen zum Religionsunterricht oder der kultursen­siblen Alterspflege, sondern es ist auch ein großer Schritt nach vorn für eine realistische Integrationspolitik“, so Laschet.

Die Erfassung der Religionszugehörigkeit ist für die Kirchen von ebenso großer Bedeutung, damit sie ihre vielfältigen öffentlichen Aufgaben besser erfüllen und auf gesellschaftliche Veränderungen sowie Bedürfnisse der Menschen reagieren können.

Der Bundestag hat am 24. April 2009 auch die Empfehlung des Bundes­rates vom 13. Februar 2009 zur Erfassung der Zuwanderungs­geschichte aufgegriffen und somit den Empfehlungen der für Integration zuständigen Minister und Senatoren der Länder gefolgt. Der ursprüng­liche Gesetzesentwurf der Bundesregierung sah vor, nur diejenigen Personen zu erfassen, die nach 1979 zugewandert sind. „Damit hätten wir aber die bedeutenden Zuwanderungsjahre von den 1950ern bis 1970ern völlig außer Acht gelassen“, so Minister Laschet, der erfreut darüber war, dass dies korrigiert wurde und der Zensus nun diejenigen erfasst, die nach1955 zugewandert sind.

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