Informationstag: „Islam ist nicht Islamismus“

20. November 2009

Informationstag: „Islam ist nicht Islamismus“ –Landeszentrale für politische Bildung wirbt für ein differenziertes Islambild

Die Begriffe Islam und Islamismus sind für viele Menschen nur schwer voneinander abzugrenzen. Oft werden sie gleichgesetzt, dabei gibt es gravierende Unterschiede. Diese vor allem Jugendlichen deutlich zu machen, ist eine wichtige Aufgabe der politischen Bildung.

Die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Die Begriffe Islam und Islamismus sind für viele Menschen nur schwer voneinander abzugrenzen. Oft werden sie gleichgesetzt, dabei gibt es gravierende Unterschiede. Diese vor allem Jugendlichen deutlich zu machen, ist eine wichtige Aufgabe der politischen Bildung. Aus diesem Grund lädt die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-West­falen zusammen mit dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen am 3. Dezember 2009 zu einem Informationstag unter dem Motto „Islam? Islamismus? − Herausforderungen für Pädagogik und Gesellschaft“ nach Bonn ein.

Seit dem Terroranschlag vom 11. September 2001 wird auch in Nord­rhein-Westfalen in der öffentlichen Debatte der Islam oft gleichgesetzt mit politisch oder terroristisch motiviertem Islamismus. Information und Aufklärung über eventuelle Verbindungen und Unterschiede sind deshalb notwendig.

Die Religionsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht unserer Verfassung. Mit 60 Jahren Grundgesetz werden auch 60 Jahre Religionsfreiheit ge­feiert. Es ist Teil unserer Demokratie, allen Religionen den nötigen Freiraum zu garantieren und den jeweiligen Religionsgemeinschaften zu ermöglichen, ihren Glauben im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu leben. Dies gilt selbstverständlich auch für den Islam. Was den Islamismus betrifft, so muss dieser als das behandelt werden, was er ist: politisch motivierter Extremismus, der in der wehrhaften Demokratie bekämpft werden muss.

Die Landeszentrale möchte besonders Jugendliche mit ihrer Auf­klärungsarbeit über Islam und Islamismus erreichen. Denn gerade muslimische Jugendliche sind für islamistische Propaganda empfäng­lich, vor allem dann, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen. Darum wendet sich die Landeszentrale mit ihrem Informationsangebot besonders an Multiplikatoren von Schulen und außerschulischen Bildungseinrich­tungen.

Der Vortrag „Islam? Islamismus? − Herausforderungen für Pädagogik und Gesellschaft“ beginnt am Donnerstag, 3. Dezember 2009 um 14.00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 149, in Bonn.

Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung gebeten unter:

Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen
Herr Cormann
Horionplatz 1, 40213 Düsseldorf
Telefon 0211/8618-4622
E-Mail: herbert.cormann@mgffi.nrw.de

Weitere Informationen unter www.politische-bildung.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Landeszentrale für politische Bildung, Lydia Anita Jendryschik, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 0211 8618-4652.

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