„Wochen der Studienorientierung 2012“ gestartet

17. Januar 2012

Informationen aus erster Hand für alle Studieninteressierten / „Wochen der Studienorientierung 2012“ gestartet

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr finden auch 2012 in NRW wieder die „Wochen der Studienorientierung“ statt. Mit der ge­meinsamen Aktion des Wissenschaftsministeriums, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der Regionaldirektion NRW der Bundes­agentur für Arbeit und den Hochschulen wurde ein umfassendes Infor­mationsangebot für Studieninteressierte geschaffen. Vom 16. Januar bis zum 3. Februar 2012 bieten die nordrhein-westfälischen Hochschulen über 300 Veranstaltungen an.

Die Landesregierung teilt mit:

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr finden auch 2012 in NRW wieder die „Wochen der Studienorientierung“ statt. Mit der ge­meinsamen Aktion des Wissenschaftsministeriums, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der Regionaldirektion NRW der Bundes­agentur für Arbeit und den Hochschulen wurde ein umfassendes Infor­mationsangebot für Studieninteressierte geschaffen. Vom 16. Januar bis zum 3. Februar 2012 bieten die nordrhein-westfälischen Hochschulen über 300 Veranstaltungen an.

„Wer studieren will, wünscht sich oft Beratung. Das ist angesichts der Fülle an attraktiven Studiengängen und Berufsbildern mittlerweile auch notwendig. Die ‚Wochen der Studienorientierung’ helfen den angehen­den Studierenden dabei, sich auf diese schwierige Entscheidung vorzu­bereiten und sie bei der Wahl des richtigen Studiengangs zu unterstüt­zen“, erklärte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. So können Stu­dieninteressierte beispielsweise Vorlesungen besuchen oder eine indi­viduelle Studienberatung in Anspruch nehmen.

Die Frage nach der Studienwahl beschäftigt Schülerinnen und Schüler spätestens in der Oberstufe. So sollen im Rahmen der schulischen Berufs- und Studienorientierung alle Schülerinnen und Schüler in Verbin­dung mit ihrem Schulabschluss eine realistische Anschlussperspektive entwickeln, um sich möglichst gezielt eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte berufliche Existenz aufbauen zu können.

„Ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Übergang von der Schule zur Hochschule ist eine gute Orientierung der Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten vor allem darüber, was ein Studium an Anforde­rungen und an Perspektiven bietet und welche beruflichen Tätigkeiten danach vorhanden sind“, so Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Die ‚Wo­chen der Studienorientierung’ bieten den Schulen hierbei einen verläss­lichen Zeitraum, in dem die jungen Menschen auf der Grundlage ihrer Potenziale und Neigungen Einblicke in die Studiengänge und die uni­versitäre Praxis erhalten.“

„Der wachsende Bedarf der Wirtschaft an hochwertig qualifizierten Fachkräften bei kleiner werdenden Schulentlass-Zahlen macht eine frühzeitige, neutrale und umfassende Studienorientierung noch wichti­ger“, so Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. „Der Anteil der Studierenden, die die Hochschule ohne Abschluss verlassen liegt bei rund einem Viertel. Ursachen für den Abbruch sind häufig falsche Vor­stellungen über die Leistungsanforderungen im Studiengang und in der Folge Motivationsprobleme. Diesen Verlust an Akademikern kann sich der Arbeitsmarkt in NRW nicht leisten.“

Gemeinsam mit Schulen und Hochschulen unterstützt die Berufsbera­tung der Agenturen für Arbeit den erfolgreichen Übergang ins Studium. Die Berufsberatung beteiligt sich an den Wochen der Studienorientie­rung, damit Studieninteressierte konkrete und praxisnahe Hilfe zur Ori­entierung und Entscheidung erhalten. Darüber hinaus können individu­elle Beratungsangebote speziell für Abiturienten – auf Wunsch auch gemeinsam mit den Eltern – in den Agenturen vereinbart werden, auch online unter www.arbeitsagentur.de/beratungswunsch.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Angeboten finden Sie unter www.wochen-der-studienorientierung.nrw.de

Dort können sich interessierte Schulklassen oder einzelne Schülerinnen und Schüler auch zu Veranstaltungen anmelden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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