ifo-Index für Nordrhein-Westfalen kräftig gestiegen

30. November 2010

ifo-Index für Nordrhein-Westfalen im November stark gestiegen / Minister Voigtsberger: Aufschwung kommt bei den Menschen an

Der ifo Geschäftsklimaindex in der gewerblichen Wirtschaft Nordrhein-Westfalens ist im November kräftig um 2,1 auf 109,5 Punkte gestiegen. Auch ihre aktuelle Lage sowie die Aussichten für die nächsten sechs Monate beurteilen die Firmen in Nordrhein-Westfalen klar positiver als im Oktober.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Der ifo Geschäftsklimaindex in der gewerblichen Wirtschaft Nordrhein-Westfalens ist im November kräftig um 2,1 auf 109,5 Punkte gestiegen. Auch ihre aktuelle Lage sowie die Aussichten für die nächsten sechs Monate beurteilen die Firmen in Nordrhein-Westfalen klar positiver als im Oktober.

„Die Stimmung in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft ist ausgezeich­net und der Aufschwung kommt bei den Menschen an“, sagte Wirt­schaftsminister Harry K. Voigtsberger am Dienstag (30. November 2010). „Das zeigt sich deutlich an der sinkenden Zahl der Arbeitslosen und der parallel steigenden Beschäftigung, das zeigt sich aber auch an der guten Stimmung des Einzelhandels, der ein gutes Weihnachts­geschäft erwartet.“

Die Zahl der Arbeitslosen sank nach Angaben der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit im November 2010 zum vierten Mal in Folge auf 726.993 Menschen. Das sind 1,2 Prozent weniger als im Oktober und 6,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich erreichte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit 5,95 Millionen den höchsten Stand seit neun Jahren. „Weiterhin positiv entwickelt sich auch der Stellenmarkt: Die Unternehmen stellen deutlich mehr ein als im Vorjahr“, so Voigtsberger. 82.161 offene Stellen meldeten die Unter­nehmen im November 2010 – das sind 34 Prozent mehr als im Vor­jahresmonat.
„Besonders erfreulich ist, dass nun auch mehr Menschen mit Hartz IV eine Chance am Arbeitsmarkt bekommen“, so der Minister weiter. Im November waren 534.284 Frauen und Männer in NRW in der so ge­nannten Grundsicherung, das sind 4.573 oder ein Prozent weniger als im Vormonat. Vor einem Jahr erhielten noch gut drei Prozent mehr Arbeitslose in Nordrhein-Westfalen Hartz IV.

Der ifo-Geschäftsklimaindex im Einzelnen:
Der ifo Geschäftsklimaindex in der gewerblichen Wirtschaft Nordrhein-Westfalens hat sich im November erheblich verbessert: Er stieg um 2,1 Punkte auf nun 109,5 Punkte (Bund: +1,6 Punkte auf 109,3 Punkte). Die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen beurteilen ihre gegenwärtige Geschäftslage spürbar günstiger; der Teilindex zur Lagebeurteilung stieg um 1,9 Punkte auf nun 112,3 Punkte (Bund: +2,1 auf 112,3 Punkte). Auch der Index der Erwartungen für die kommenden sechs Monate stieg erheblich um 2,3 Punkte auf 106,8 Punkte (Bund: +0.9 auf 106,3 Punkte).

Im verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Die Industrieunternehmen stuften ihre aktuelle Geschäftssituation wesentlich positiver ein als in den vorangegangenen Monaten. Auch der in den Geschäftsperspek­tiven geäußerte Optimismus nahm wieder kräftig zu: Per saldo erwartete fast jede vierte Firma in den nächsten sechs Monaten eine Verbes­serung ihrer Geschäftslage, obwohl das Vertrauen ins Exportgeschäft etwas abgenommen hat.

Im Bauhauptgewerbe war das Geschäftsklima noch etwas ungünstiger als im Oktober. Die Firmen bewerteten ihre aktuelle Lage zwar nur ge­ringfügig negativer als im Monat zuvor. Hinsichtlich der kommenden Entwicklung waren sie aber wieder spürbar pessimistischer.

Nach der merklichen Eintrübung im Oktober erholte sich das Geschäfts­klima im Einzelhandel wieder deutlich. Nicht nur die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fiel wesentlich besser aus, auch in den Geschäftserwartungen äußerten sich die Unternehmen erheblich zuver­sichtlicher als zuletzt.

Im Großhandel ist der Klimaindikator im November ebenfalls gestiegen. Die aktuelle Situation der Unternehmen verbesserte sich abermals: Gut ein Drittel der Unternehmen stufte seine aktuelle Lage als gut ein. Auch im Hinblick auf die in den nächsten sechs Monaten erwartete Entwick­lung waren die Firmen noch optimistischer als im Vormonat.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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