Hochwasserschutz am Rhein verbessert: Rückhalteraum in Köln

8. Juli 2009

Hochwasserschutz am Rhein verbessert: Minister Eckhard Uhlenberg eröffnet

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute in Niederkassel-Lülsdorf den ersten steuerbaren Rückhalteraum in Nordrhein-Westfalen in Be­trieb genommen. Im Falle eines Rheinhochwassers werden bis zu fünf Millionen Kubikmeter auf eine etwa 160 Hektar große Fläche geleitet, der Pegel sinkt um bis zu fünf Zentimeter.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute in Niederkassel-Lülsdorf den ersten steuerbaren Rückhalteraum in Nordrhein-Westfalen in Be­trieb genommen. Im Falle eines Rheinhochwassers werden bis zu fünf Millionen Kubikmeter auf eine etwa 160 Hektar große Fläche geleitet, der Pegel sinkt um bis zu fünf Zentimeter. Das Land hat die 18 Millionen Euro teure Baumaßnahme finanziert. „Wir verbessern damit den Schutz auch für die Stadt Köln weiter. Hochwasser-Vorsorge ist in einem dicht besiedelten und industrialisierten Land wie Nordrhein-Westfalen unver­zichtbar“, sagte Umweltminister Eckhard Uhlenberg.

Im Falle eines Hochwassers wird das Wasser manuell in den so ge­nannten Retentionsraum geleitet, der von einem neuen, zirka zwei Ki­lometer langen Deich umfasst ist. Später kann das Wasser wieder ab­geleitet werden. Der Retentionsraum wurde im Konsens mit den betrof­fenen Landwirten eingerichtet.

Der Rückhalteraum im Kölner Süden ist ein Meilenstein des Hochwas­serschutz-Konzepts für Nordrhein-Westfalen, das bis zum Jahr 2015 viele Maßnahmen vorsieht. Am Rhein werden unter anderem Deiche saniert und verlegt, damit dem Wasser mehr Fläche zur Verfügung steht. Weitere steuerbare Rückhalteräume sind für das Worringener Bruch und Orsoy Land geplant. Alle Maßnahmen des Hochwasser­schutz-Konzepts ergeben für Nordrhein-Westfalen ein zusätzliches Rückhaltevolumen für 140 Millionen Kubikmeter Wasser.

„Zukunftsweisender Hochwasserschutz muss auch die Klimaverände­rung berücksichtigen. Nordrhein-Westfalen hat beim Hochwasserschutz bereits ein hohes Niveau erreicht. Das ist eine gute Ausgangssituation für den Schutz vor möglichen Folgen der Klimaveränderung“, so Uhlen­berg. Erwartet wird zum Beispiel das weitere Auftreten lokaler Starkre­gen. Uhlenberg warnt, dass es keine absolute Sicherheit gegen jedes erdenkbare Hochwasser geben kann. „Wir müssen das Bewusstsein für die Hochwasser-Problematik wach halten.“

Weitere Informationen zum Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

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