Hilfen in der Krise für mehr als 9.100 Mittel­ständler

22. Oktober 2009

Hilfen in der Krise für mehr als 9.100 Mittel­ständler / Aktuelle Analyse belegt: Maßnahmen sind präzise auf die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen im Lande zugeschnitten

Mehr als 9.100 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Anfang des Jahres die Kredit-, Bürgschafts- und Beratungsprogramme des Landes und des Bundes zur Bewältigung der weltwirtschaftlichen Einflüsse auf Nordrhein-Westfalen in Anspruch genommen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Mehr als 9.100 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Anfang des Jahres die Kredit-, Bürgschafts- und Beratungsprogramme des Landes und des Bundes zur Bewältigung der weltwirtschaftlichen Einflüsse auf Nordrhein-Westfalen in Anspruch genommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminis­teriums. „Die Daten dokumentieren überzeugend, dass unsere Maß­nahmen präzise auf die Bedürfnisse der rund 700.000 kleinen und mittleren Unternehmen im Lande zugeschnitten sind“, erklärte Wirt­schaftsministerin Christa Thoben heute, 22.Oktober 2009, in Düsseldorf.

Die Ergebnisse der Untersuchung im Einzelnen:
Angebote der NRW.Bank: Allein die NRW.Bank hat im Zeitraum Januar bis Ende September insgesamt 8.032 Unternehmen mit Förder- und Kreditprodukten in Höhe von insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro versorgt. Die durchschnittliche Kredit/Fördersumme pro Betrieb lag damit bei knapp 200.000 Euro. Allein der NRW.Bank-Mittelstandskredit ist von 2.713 Unternehmen nachgefragt worden, das Kreditvolumen beträgt rund 619 Millionen Euro, damit liegt die durchschnittliche Kredit­summe pro Unternehmen bei fast 230.000 Euro. Die verschiedenen Förderprodukte der NRW.Bank (einschließlich Mittelstandskredit) haben 3.939 Betriebe erreicht, das Volumen beträgt hier derzeit rund 1 Mil­liarde Euro, damit hat jedes Unternehmen durchschnittlich 250.000 Euro bekommen. „Die Durchschnittswerte machen deutlich, dass wir mit un­seren Angeboten die richtige Zielgruppe erreicht haben, den Mittelstand und Gründer“, so noch einmal die Wirtschaftsministerin.

Hilfen des Bundes: Vom Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ebenfalls überdurchschnittlich gegenüber Groß­unternehmen. Bei den zugesagten Sonderkrediten belegt Nordrhein-Westfalen einen Spitzenplatz. Dies gilt sowohl für die Fallzahlen, 427 von 1.696 bundes-weit vergebenen Krediten, wie auch für das Kredit­volumen mit rund 616 Millionen Euro für nordrhein-westfälische Unter­nehmen von insgesamt 3,03 Milliarden Euro bundesweit. Die durch­schnittliche Kredithöhe pro Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ist mit rund 1,4 Millionen Euro ebenfalls klar mittelstandsorientiert. Allein 798 Anträge von 3.109 bundesweit haben Kreditbewerber aus Nord­rhein-Westfalen gestellt. Insgesamt wurden in Deutschland 14,1 Mil­liarden Euro beantragt, auf Nordrhein-Westfalen entfallen davon 2,2 Milliarden Euro.

Landesbürgschaften: Bei den Bürgschaftsvergaben des Landes standen in den ersten neun Monaten des Jahres 2009 kleine und mittlere Unternehmen im Vordergrund, insgesamt wurden 59 Landes­bürgschaften mit einem Volumen von fast 520 Millionen Euro vergeben. Insgesamt konnten durch die Landesbürgschaften mehr als 15.600 Arbeitsplätze gesichert und 118 neu geschaffen werden.

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen: Deutliche Zuwächse beim Volumen von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat die Bürgschaftsbank des Landes verzeichnet. Für 415 Betriebe wurde bisher ein Bürgschaftsvolumen von 83 Millionen Euro bewilligt. Daraus ergibt sich ein Durchschnitt von 200.000 Euro. Die Bürgschaftsbank NRW darf nur Bürgschaften bis zur Höhe von 1,25 Millionen Euro zu­sagen und ist damit schon aufgrund ihres Auftrags mittelstandsorientiert. Im bundesweiten Vergleich steht die Bürgschaftsbank des Landes hin­sichtlich der Fallzahlen auf Rang vier und beim Volumen auf Platz zwei.

Beratungsprogramme des Wirtschaftsministeriums: Erfolgreich sind auch diese Angebote des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminis­teriums. So haben sich die Fallzahlen bei der Umstrukturierungs- und Sanierungsberatung gegenüber dem Vorjahr bis zum Oktober 2009 mehr als versiebenfacht. Im Jahr 2008 wurden insgesamt 35 Anträge gezählt, in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres waren es schon 108, jetzt sind es 260 Anträge. Die Zahl der durch das Wirt­schaftsministerium betreuten Krisenfälle wird mit 180 angegeben, im Vorjahr waren es insgesamt 70.

Weitere Informationen über Hilfen des Landes und des Bundes für Unternehmen zur Bewältigung der Krise unter www.wirtschaft.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Tel.: 0211/837 2417.

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