Das modernste Fahrzeug der nordrhein-westfälischen Verkehrspolizei

8. April 2009

Hightech für die professionelle Aufnahme von schweren Verkehrsunfällen / Innenminister Wolf präsentiert das modernste Fahrzeug der nordrhein-westfälischen Verkehrspolizei

Die nordrhein-westfälische Polizei nutzt ab sofort direkt am Unfallort noch mehr Hightech. Innenminister Dr. Ingo Wolf übergab heute in Köln den Prototypen eines hochmodernen Spezialfahrzeuges an das dortige Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team). Der Mercedes-Sprinter ist das derzeit modernste Fahrzeug der nordrhein-westfälischen Verkehrspolizei.

Das Innenministerium teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Polizei nutzt ab sofort direkt am Unfallort noch mehr Hightech. Innenminister Dr. Ingo Wolf übergab heute (8. April 2009) in Köln den Prototypen eines hochmodernen Spezialfahrzeuges an das dortige Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team). Der Mercedes-Sprinter ist das derzeit modernste Fahrzeug der nordrhein-westfälischen Verkehrspolizei. Es verfügt über eine direkte UMTS-Verbindung in die Datenbanken der Polizei. Mit einem Laptop können alle Informationen sowie Fotos der Unfallstelle direkt erfasst und weitergegeben werden. „Mit dem Hightech-Fahrzeug verbessern wir weiter den hohen Standard der Verkehrsunfallaufnahme. Fahrzeuge dieses Typs sollen in Zukunft auch in anderen Polizeibehörden des Landes eingesetzt werden“, sagte Wolf. Der Sprinter hat einen Wert von 130.000 Euro.

Die Polizeibeamtinnen und –beamten in den VU-Teams sind Experten, die jeden Unfall wie einen Tatort aufnehmen. Sie sind zusätzlich für Spurensuche und -sicherung qualifiziert und arbeiten mit modernster Technik wie digitalen Spiegelreflexkameras, professionellen Vermessungsinstrumenten und technischen Zeichenprogrammen. In Köln beispielsweise klärte das VU-Team 50 Unfallflucht-Fälle seit seiner Gründung 2005 bis Ende November 2008 auf. Insgesamt wurden bisher mehr als 1.250 schwere Verkehrsunfälle aufgenommen.

In Nordrhein-Westfalen gibt es weitere VU-Teams in Bochum sowie im Rhein-Sieg-Kreis, Kreis Mettmann und Kreis Recklinghausen. Das VU-Team Köln startete als erstes, um noch besser den Ansprüchen von Unfallopfern, Justiz und Sachverständigen gerecht zu werden. Staatsanwälte und Amtsrichter loben die deutlich besseren und „gerichtsfesteren“ Unfallaufnahmen, wenn in Prozessen Schuld- oder Schadensersatzfragen geklärt werden müssen. „Die VU-Teams nehmen Verkehrsunfälle auf höchstem technischen Niveau auf“, meinte Wolf.

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