E.ON-Energieforschungszentrum in Aachen feiert Geburtstag

27. Januar 2010

Heute vor vier Jahren fiel der Startschuss für die Aufholjagd Nordrhein-Westfalens bei Spitzenforschung / E.ON-Energieforschungszentrum in Aachen feiert Geburtstag

Heute vor vier Jahren wurde mit dem E.ON-Energie­forschungszentrum an der RWTH Aachen das erste von inzwischen 21 neuen Spitzenforschungsinstituten dieser Legislaturperiode gegründet. „Das war ein wichtiges Signal für unsere Aufholjagd, um die Forschungslücke zu schließen, unter der Nordrhein-Westfalen gelitten hat“, sagt Innovationsminister Andreas Pinkwart im Rückblick.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Am heutigen Mittwoch vor vier Jahren wurde mit dem E.ON-Energie­forschungszentrum an der RWTH Aachen das erste von inzwischen 21 neuen Spitzenforschungsinstituten dieser Legislaturperiode gegründet. „Das war ein wichtiges Signal für unsere Aufholjagd, um die Forschungslücke zu schließen, unter der Nordrhein-Westfalen gelitten hat“, sagt Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart im Rückblick.

Vor allem für das wiedererwachte Engagement der Industrie für Forschung und Entwicklung habe, so Pinkwart, die Gründung des Aachener Forschungszentrums Signalwirkung gehabt. In der Folgezeit entschieden sich auch Unternehmen wie RWE, Thyssen-Krupp, Bayer, Evonik, Henkel, Lanxess, Boeing, Honda, Bosch, Salzgitter, Degussa und Hitachi, mit Universitäten in Nordrhein-Westfalen gemeinsame Forschungsinstitute zu gründen, teilweise mit hohen Millionenbeträgen. „Was ein besonderes Kompliment für die neue Stärke unseres Forschungsstandorts ist: Das allermeiste haben wir im Wettbewerb gegen nationale und internationale Konkurrenz gewonnen“, sagte Pinkwart.

Am E.ON Energy Research Center in Aachen arbeiten inzwischen mehr als 100 Mitarbeiter an Themen wie erneuerbare Energien, Energie­effizienz und Energiesparen. Zwei der fünf Professoren kommen aus Aachen, die anderen drei kamen von der ETH Zürich, der TU Berlin und der University of South Carolina. „Solche Institute machen uns attraktiv für die besten Köpfe. Der viel zitierte Brain Drain ist für uns längst keine Einbahnstraße mehr“, sagte Pinkwart. Mehr als 60 Studierende promo­vieren an dem neuen Institut. Mit 40 Millionen Euro finanziert E.ON das Forschungszentrum in den ersten zehn Jahren, rund 25 Millionen Euro steuert das Land für das neue Gebäude bei. 10 Millionen Drittmittel haben die Forscher bis heute von weiteren Partnern eingeworben.

Erst am gestrigen Dienstag hatte die Metropole Ruhr mit ihrem Logistik-Forschungsverbund der Liste der neuen Forschungszentren die Nummer 21 hinzugefügt. Im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundes erhielten die Logistik-Forscher den Zuschlag für 40 Millionen Euro För­dermittel. Die beteiligten Unternehmen geben weitere 66 Millionen Euro dazu.

Neue Spitzenforschungseinrichtungen und -vorhaben in Nordrhein-Westfalen 2006 - 2010

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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