Heimat.Land.NRW – 28 neue LEADER-Regionen

Porträtfoto Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
7. Oktober 2016

Heimat.Land.NRW – 28 neue LEADER-Regionen gestalten die Zukunft in den ländlichen Räumen

Austausch und Vernetzung der regionalen Vertreterinnen und Vertreter in Wickede

Die 28 neuen LEADER-Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam mit dem Zentrum für ländliche Entwicklung (ZeLE) in Wickede (Ruhr) den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt. LEADER (Liaison entre actions de développement de l'économie rurale) ist ein Förderprogramm der EU, mit dem seit 1991 Aktionen und Projekte im ländlichen Raum gefördert werden. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung hin zu unterstützen.

 
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Die 28 neuen LEADER-Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen haben gemeinsam mit dem Zentrum für ländliche Entwicklung (ZeLE) in Wickede (Ruhr) den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt. LEADER (Liaison entre actions de développement de l'économie rurale) ist ein Förderprogramm der EU, mit dem seit 1991 Aktionen und Projekte im ländlichen Raum gefördert werden. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung hin zu unterstützen.
 
„Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Regionalentwicklung heißt Vernetzung. Der LEADER-Ansatz ermutigt die Menschen, auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Dazu braucht es Engagement und Kreativität. Die LEADER-Projekte sind von hoher Qualität und zeigen, wie lebendig unsere ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen sind und welche Innovationskraft in bürgerschaftlich getragenen Entwicklungsprozessen steckt“, sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel.
 
Über LEADER können ländliche Regionen eigene Entwicklungsstrategien umsetzen und so Ideen und Konzepte realisieren, die maßgeschneidert zur Bewältigung der Herausforderungen vor Ort sind. Dabei geht es um Lösungsansätze für ganz alltägliche Probleme, die zum Beispiel entstehen, wenn die letzte Ärztin im Dorf ihre Praxis schließt. Es werden auch Strategien entwickelt, um zum Beispiel Fachkräfte für die vielen mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum zu finden und zu halten, Investoren für neue Arbeits- und Einkommensquellen zu finden oder sich mit den Folgen des demografischen Wandels auch auf dem Lande auseinanderzusetzen.
 
„Die Menschen vor Ort in den Regionen wissen am besten, wo der Schuh drückt, welche Probleme besonders drängen und gelöst werden müssen“, sagte Minister Remmel. „LEADER setzt genau hier an: Der große bürgerschaftliche Zusammenhalt und die Identifikation mit der eigenen Heimat wird genutzt, um innerhalb der Bürgerschaft Ideen zu entwickeln und umzusetzen.“ Dafür stehen den ausgewählten Regionen bis zum Jahr 2020 europäische und nationale Fördermittel in einer Höhe von rund 75 Millionen Euro zur Verfügung.
 
Neben Vernetzung und Erfahrungsaustausch standen beim LEADER-Forum Vorträge aus Wissenschaft und Praxis im Vordergrund: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich aktuell für die Entwicklung von ländlichen Räumen? Wie können vorhandene Strukturen für die Weiterentwicklung von Projekten und Ideen in der aktuellen Förderphase genutzt und ausgebaut werden?
Auch ging der Blick über die Grenze: Die Region Steirisches Vulkanland aus Österreich präsentierte Beispiele ihrer LEADER-Projekte.

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