„Heimat im Quartier – Wie wollen wir leben?“ Ministerpräsidentin ruft zum Dialog auf

13. Dezember 2013

„Heimat im Quartier – Wie wollen wir leben?“ Ministerpräsidentin ruft zum Dialog auf

In einer großen Auftaktveranstaltung hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Bürgerdialog „Heimat im Quartier – Wie wollen wir leben?“ im Congress Center Düsseldorf vor rund 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnet. Die Landesregierung möchte die Bürgerinnen und Bürger damit dazu aufrufen, sich mit Meinungen und Ideen einzubringen, wie man die Lebensqualität in der direkten Nachbarschaft verbessern kann. Dabei geht es zum Beispiel um gut zu erreichende Schulen, bezahlbaren Wohnraum oder auch darum, was getan werden muss, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen in ihrer vertrauten Umgebung zufrieden leben können.

Hannelore Kraft: Wir wollen die Ideen der Bürgerinnen und Bürger hören

Die Staatskanzlei teilt mit:

In einer großen Auftaktveranstaltung hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den Bürgerdialog „Heimat im Quartier – Wie wollen wir leben?“ im Congress Center Düsseldorf vor rund 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eröffnet. Die Landesregierung möchte die Bürgerinnen und Bürger damit dazu aufrufen, sich mit Meinungen und Ideen einzubringen, wie man die Lebensqualität in der direkten Nachbarschaft verbessern kann. Dabei geht es zum Beispiel um gut zu erreichende Schulen, bezahlbaren Wohnraum oder auch darum, was getan werden muss, damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen in ihrer vertrauten Umgebung zufrieden leben können.

„Wie funktioniert gutes Zusammenleben in Nachbarschaften? Das ist eine zentrale Frage“ sagte die Ministerpräsidentin. „Wie können wir es schaffen, dass aus Nebeneinander immer wieder ein Miteinander wird? Wir wollen unseren Blick auf die gesamte und komplexe Frage richten, wie wir im Quartier leben wollen.“ Die Ministerpräsidentin dankte den Anwesenden herzlich für ihr Engagement und dafür, dass sie auch weite Wege nicht gescheut haben. „Die Menschen wollen mitreden. Und sie wollen Ideen und Anregungen in die Politik einbringen. Die Landesregierung nimmt diese Bereitschaft zum Dialog sehr gerne auf.“

Anschließend diskutierten Pflege- und Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Städtebauminister Michael Groschek in einem Townhall-Gespräch mit dem Publikum über eine breite Palette an Themen, die von bezahlbarem Wohnraum, barrierefreiem Wohnen und dem Miteinander von Jung und Alt reichten. Um die Themen zu vertiefen, schloss sich eine Diskussionsrunde mit Experten an: Frauke Burgdorff , Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume, Prof. Recep Keskin, Vorsitzender ATIAD e. V. Verband türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa und Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings diskutierten lebhaft zu dem Thema. Auch Bill Mockridge war mit dabei, bekannt als Erich Schiller aus der ARD-Serie „Lindenstraße“ und referierte über das Konzept hinter der Idee, nachbarschaftliches Engagement und Quartiersentwicklung in einer Fernsehserie zu leben. Am Rande der Veranstaltung wurden zahlreiche Projekte vorgestellt, die bereits erfolgreich zeigen, wie Bürgerinnen und Bürger mit lokalen Institutionen Hand in Hand arbeiten und wie man voneinander lernen kann.

Bereits seit Anfang November konnten die Bürgerinnen und Bürger unter www.heimat-im-quartier.de Fragen an Ministerin Barbara Steffens und Minister Michael Groschek einreichen – und auch in Zukunft wird der Dialog mit der Landesregierung im Internet fortgesetzt. Ministerpräsidentin Kraft lud die Gäste, aber auch alle, die die Veranstaltung via Livestream verfolgt haben, dazu ein, mitzumachen: „Wir brauchen diejenigen, die sozusagen die geborenen Experten in eigener Sache sind. Also die Bürgerinnen und Bürger, die ein sehr genaues Gespür dafür haben, ob eine Entwicklung gut ist oder ob sie für ihr Quartier in die falsche Richtung geht“, sagte die Ministerpräsidentin. „Diskutieren Sie mit! Bestimmen Sie mit, was wir gemeinsam besser machen können.“

Die Ergebnisse werden in der Folgeveranstaltung von „Heimat im Quartier“ bei einer weiteren großen Bürgerveranstaltung im Frühjahr 2014 vorgestellt.

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