„Hamburg-NRWplus“

Porträtfoto Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
23. März 2017

„Hamburg-NRWplus“: Minister Groschek und Hamburgs Senator Horch stellen Kooperation zur Stärkung von Bahn und Binnenschiff vor

In Warstein ist der Startschuss für ein Kooperationsprojekt zwischen zwei Bundesländern gefallen: „Hamburg-NRWplus“. Ziel ist es, durch enge Zusammenarbeit Synergien und Wachstumspotenziale besser zu erschließen. Die Kooperation des Seehafenstandorts Hamburg mit seinen wichtigen Partnern in Nordrhein-Westfalen soll zu einer stärkeren Verlagerung von Gütern auf die Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff verhelfen.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

In Warstein ist der Startschuss für ein Kooperationsprojekt zwischen zwei Bundesländern gefallen: „Hamburg-NRWplus“. Ziel ist es, durch enge Zusammenarbeit Synergien und Wachstumspotenziale besser zu erschließen. Die Kooperation des Seehafenstandorts Hamburg mit seinen wichtigen Partnern in Nordrhein-Westfalen soll zu einer stärkeren Verlagerung von Gütern auf die Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff verhelfen. Im Vordergrund stehen hierbei infrastrukturelle Aspekte, aber auch der Einsatz von Marketingmaßnahmen. So sollen die Entscheider, die die Logistikketten zusammenstellen, überzeugt werden, verstärkt auf Schiene und Wasser zu setzen.

„Wir müssen neue Impulse setzen, um die Schiene und Wasserstraße wieder wettbewerbsfähiger zu machen“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek bei der Auftaktveranstaltung. „Mit Kooperationen wie ,Hamburg-NRWplus‘ helfen wir dabei, die Effizienz des Hinterlandverkehrs zu erhöhen und gleichzeitig den Verkehrsinfarkt auf unseren Straßen zu bekämpfen. Den Ort Warstein haben wir für den Auftakt nicht zufällig gewählt – er ist Symbol für eine erfolgreiche Umsetzung des Konzepts.“ Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch ergänzte: „Mit großem Interesse habe ich das 2016 beschlossene Wasserstraßen-, Hafen- und Logistikkonzept des Landes Nordrhein-Westfalen gelesen – insbesondere die Prognose einer deutlichen Steigerung der Containerzahlen, die 2030 über den Hamburger Hafen abgewickelt werden sollen. Aus Hamburger Sicht sind diese Entwicklungen erfreulich und werden die gute Hinterlandanbindung zusätzlich fordern.“

Die beiden Bundesländer verbindet eine lange Freundschaft sowie eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche Zusammenarbeit. Nordrhein-westfälische Häfen und Wirtschaftsunternehmen sind ein bedeutender Partner des Hamburger Hafens.

Dabei geht es nicht nur um den Containerverkehr. Auch in attraktiven Spezialsegmenten, wie etwa den Bereichen Schwergut und Projektladung, ist Hamburg schon lange eng mit NRW verbunden. Die Zahl der transportierten Container zwischen NRW und Hamburg ist im vergangenen Jahr gewachsen: 2015 wurden 460.000 „Twenty-foot Equivalent Unit“ (TEU) transportiert, 2016 steigerte sich dieser Wert nochmals auf 480.000 TEU. 2016 zählte NRW zu den Top-5-Destinationen im Containerverkehr des Hamburger Hafens. Die Warenströme zwischen NRW und Hamburg nehmen unterschiedliche Wege. Ein großer Teil wird noch per Lkw über die Autobahnen A1 und A2/A7 abgewickelt. Wesentliche Quell- und Zielgebiete der Bahn sind die Standorte Dortmund, Minden und Köln. Für das Binnenschiff ist Minden bisher der zentrale Anlaufpunkt. Auch der neue Warstein-Zug hat seinen Teil zu der positiven Entwicklung beigetragen. Seit gut einem Jahr besteht diese wichtige Bahnverbindung zwischen dem Terminal der Warsteiner Brauerei und dem Hamburger Hafen. Auch dieses Projekt soll nun mit „Hamburg-NRWplus“ ausgeweitet werden.
 

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