Hagen Lippe-Weißenfeld verlässt die Kunstsammlung

15. Juni 2016

Hagen Lippe-Weißenfeld verlässt die Kunstsammlung – Wechsel in die Privatwirtschaft

Der kaufmännische Direktor der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Hagen Lippe-Weißenfeld, wechselt zum 1. September 2016 in die Privatwirtschaft. Er war 2009 aus Berlin nach Düsseldorf gekommen und hat in den sieben Jahren seiner Amtszeit die kaufmännische Struktur der NRW-Landesgalerie durch zahlreiche unternehmerische Maßnahmen gestärkt.

 
Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport teilt mit:

Der kaufmännische Direktor der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Hagen Lippe-Weißenfeld, wechselt zum 1. September 2016 in die Privatwirtschaft. Er war 2009 aus Berlin nach Düsseldorf gekommen und hat in den sieben Jahren seiner Amtszeit die kaufmännische Struktur der NRW-Landesgalerie durch zahlreiche unternehmerische Maßnahmen gestärkt. So ist es Lippe-Weißenfeld gelungen, das der Kunstsammlung NRW zur Verfügung stehende künstlerische Budget in dieser Zeit auszubauen.

„Dass die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen weiterhin auf einer soliden wirtschaftlichen Basis steht, verdanken wir Herrn Lippe-Weißenfeld und seinem Team. Er hat dafür gesorgt, dass der Mix aus hochkarätiger Dauerausstellung und anspruchsvollen Sonderausstellungen auch wirtschaftlich aufgegangen ist“, erklärte Kulturministerin Christina Kampmann.

Das landeseigene Museum mit seinen drei Standorten K20 Grabbeplatz, K21 Ständehaus und F3 Schmela Haus hat aktuell rund 90 Mitarbeiter und erzielt im laufenden Jahr einen Gesamtumsatz von etwa 15 Millionen Euro; hiervon steuert das Land NRW rund elf Millionen Euro bei. „Es war mir eine große Freude und Ehre, die Landesgalerie in kaufmännischen Belangen als Kulturbetrieb weiterzuentwickeln, der anderen Museen im Land als Vorbild dient“, bilanziert Lippe-Weißenfeld. Die sieben Jahre der Museumsdoppelspitze gemeinsam mit der künstlerischen Direktorin Marion Ackermann seien eine spannende Zeit gewesen. Marion Ackermann wird am 1. November als Generaldirektorin an die Staatlichen Kunstsammlungen nach Dresden gehen.

Ein besonderes Anliegen sei es ihm gewesen, die Strahlkraft der international hoch angesehenen Museumsmarke durch strategische Maßnahmen weiter zu steigern. Hierzu zählen langfristige Sponsoring-Partnerschaften, die strategische Erweiterung der digitalen Markenpräsenz im Internet wie auch die Öffnung der Häuser für neue Zielgruppen. Zu den besonderen Highlights seiner gemeinsamen Zeit mit der künstlerischen Direktorin Marion Ackermann zählen die Konzertreihe der Elektropioniere Kraftwerk, die spektakuläre Netzinstallation von Tomás Saraceno unter der Kuppel des K21 sowie der Ankauf mit Schenkung der Sammlung Dorothee und Konrad Fischer.

Hagen Lippe-Weißenfeld studierte nach einer Bankausbildung Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft in Berlin sowie London und promovierte über die Klavierbauindustrie. Von 2006 bis 2009 war er Vertriebs- und Marketingleiter der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Seit 2015 ist er als Sprecher des NRW-Landesverbandes im Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft. 

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