Grußwort von Frau Ministerin Dr. Schwall-Düren anlässlich der Eröffnung der gamescom 2011 am 17. August 2011, 19:50 Uhr im Theater am Tanzbrunnen, Köln

17. August 2011

Grußwort von Frau Ministerin Dr. Schwall-Düren anlässlich der Eröffnung der gamescom 2011 am 17. August 2011, 19:50 Uhr im Theater am Tanzbrunnen, Köln

Grußwort von Frau Ministerin Dr. Schwall-Düren anlässlich der Eröffnung der gamescom 2011 am 17. August 2011, 19:50 Uhr im Theater am Tanzbrunnen, Köln

Anrede,

-         Herr Generalkonsul Scott (Britisches Generalkonsulat)

-         Herr Rutstein (Director UK Trade & Investment

-         Herr Staatssekretär Otto (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)

-         Sehr geehrter Herr Staatsminister Hoyer

-         Herr Oberbürgermeister Roters (Stadt Köln)

-         verehrte Veranstalter der gamescom,

-         meine Damen und Herren, liebe Gäste,

wenn man die Besucherzahl der gamescom mit der Einwohnerzahl einer Stadt vergleicht, dann landet man bei rund 250 000 Bürgerinnen und Bürgern bei der Einwohnerzahl der westlichsten deutschen Großstadt: Aachen. Und wie Sie vielleicht wissen, war Aachen früher die Hauptstadt des Reiches Karls des Großen.

Heute heißt die Hauptstadt Köln. – Die Hauptstadt des Games-Reiches.

Im Namen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen begrüße ich Sie herzlich zur gamescom 2011. Ich darf Ihnen auch die Grüße der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übermitteln.

die Zahlen kennen Sie:

-         mehr als 500 Aussteller

-         auf mehr als 40.000 Quadratmetern

-         und mehr als 250.000 erwartete Besucher.

Und, wie ich gesehen habe, auch über 20.000 Facebook-Fans.

Als Ministerin für Medien und Europa freue ich mich doppelt über die gamescom.

Denn größer, erfolgreicher und internationaler kann man sich eine Messe in ihrem dritten Jahr wohl kaum wünschen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch an den Veranstalter BIU, die Koelnmesse und natürlich an die Stadt Köln. 

Ich freue mich sehr, dass mit dem United Kingdom der größte europäische Games-Markt in diesem Jahr Partnerland der gamescom ist.

A very warm welcome to all exhibitors from the
UK. We are glad to have you here in North Rhine-Westphalia.  

Dass die gamescom gerade hier in Köln so erfolgreich ist, hängt auch damit zusammen, dass Nordrhein-Westfalen einer der führenden Standorte der Gamesbranche ist.

Entwickler, Publisher, Hardware- und Service-Anbieter – entlang von Rhein und Ruhr sind alle Stufen der Wertschöpfungskette vertreten.

Die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg bilden die Ausbildungs- und Forschungsinstitute. Zahlreiche Hochschulen in NRW sind auf die Games-Ausbildung spezialisiert.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Unterstützung der jungen Kreativschaffenden nach ihrer Ausbildung. Sie finden hier in NRW optimale Bedingungen für den Berufseinstieg oder die Unternehmensgründung vor.

Hier in Köln fällt mir dazu beispielsweise das AV-Gründerzentrum ein, das junge Unternehmensgründer der Medienbranche sowohl durch Stipendien als auch durch Beratung und Coachings unterstützt.

Sie sehen: NRW ist nicht nur ein Medien-, sondern insbesondere auch ein Games-Land.

Um unsere Spitzenposition noch weiter auszubauen, haben wir unsere Förderung neu aufgestellt.

Wir haben dieses Jahr die seit 20 Jahren bestehende „Filmstiftung NRW“ zur „Film- und Medienstiftung NRW“ ausgebaut. Somit kann nicht mehr nur die Filmbranche von den Förderkompetenzen der ehemaligen Filmstiftung profitieren, sondern auch die aufstrebende Branche der Neuen Medien.

Mit der Initiative „Digitales Medienland NRW“ wollen wir den digitalen Strukturwandel im Medienland Nordrhein-Westfalen weiter vorantreiben. Dafür stellen wir bis zum Jahr 2013 zehn Millionen Euro zur Verfügung, die über die Film- und Medienstiftung NRW vergeben werden.

Zentral ist hierbei die Innovationsförderung der digitalen Medien. Branchenfreundlich, transparent und unbürokratisch werden innovative Projekte und Prototypen gefördert werden. Bei der Entwicklung dieser neuen Förderung haben wir insbesondere an die Games-Branche gedacht.

Games entwickeln sich ständig weiter und wir müssen mit dieser Entwicklung Schritt halten können.

Der gesellschaftspolitischen Verantwortung ist sich die Landesregierung bewusst. Denn bei allen positiven Aspekten von Games gilt es auch, junge Nutzer vor möglichen Gefahren zu schützen.

Deshalb erarbeiten wir einen praktikablen Jugendmedienschutz, der das System der ko-regulierten Selbstregulierung weiter stärkt.

Und wir wollen Kinder und Jugendliche auch selbst fit machen für einen kompetenteren Umgang mit Medien.

Hierzu entwickeln wir gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien und der Medienberatung NRW den „Medienpass NRW“, durch den die systematische Vermittlung von Medienkompetenz in den Schulen etabliert werden soll.

Denn Medienkompetenz ist in unserer heutigen Gesellschaft eine Schlüsselqualifikation. Sie gehört genau so wie Rechnen, Schreiben und Lesen zur Schulbildung.

Morgen findet ab 10 Uhr im Congress-Centrum Nord der Koelnmesse der gamescom congress statt.

Dieser geht auf Games als Wirtschafts- und Kulturgut ein. Er behandelt neben den Entwicklungen des Marktes auch die Bedeutung von Games für die Gesellschaft.

Denn Games bewegen sich immer im Spannungsfeld von wirtschaftlicher Bedeutung und gesellschaftlicher Verantwortung. Gleichzeitig müssen sie den von Eric Hirshberg hier eben so eindrucksvoll geschilderten Anspruch höchster Qualität in Technik und Inhalt entsprechen.

Ich möchte Sie herzlich einladen, an diesem Diskurs teilzunehmen und der Balance zwischen ökonomischen Ansprüchen auf der einen und gesellschaftlich-kulturellen Ansprüchen auf der anderen Seite gerecht zu werden.

Vielen Dank.

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