Grundschulen entwickeln beispielgebende Sprachförderkonzepte

15. Juni 2009

Grundschulen entwickeln beispielgebende Sprachförderkonzepte

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung geht das Projekt „MitSprache NRW“, eine Kooperation zwischen der WestLB, der West LB-Stiftung und dem Schulministerium im Bereich Sprachförderung, heute nach drei Jahren zu Ende. Das Projekt unterstützt an 20 Grundschulen Kinder nicht-deutscher Muttersprache mit Sprachlern- und Förderangeboten. Fünf Grundschulen erhielten zum Abschluss eine Auszeichnung für ihre Umsetzung beispielgebender Sprachförderkonzepte: die Grundschule Diedrichstraße (Regenbogenschule) in Herne, die Grundschule Ernstbergstraße in Köln, die Grundschule Weingarten in Dortmund, die Grundschule Barbaraschule in Neuss und die Grundschule Graf-Konrad-Grundschule in Dortmund.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung geht das Projekt „MitSprache NRW“, eine Kooperation zwischen der WestLB, der West LB-Stiftung und dem Schulministerium im Bereich Sprachförderung, heute nach drei Jahren zu Ende. Das Projekt unterstützt an 20 Grundschulen Kinder nicht-deutscher Muttersprache mit Sprachlern- und Förderangeboten. Fünf Grundschulen erhielten zum Abschluss eine Auszeichnung für ihre Umsetzung beispielgebender Sprachförderkonzepte: die Grundschule Diedrichstraße (Regenbogenschule) in Herne, die Grundschule Ernstbergstraße in Köln, die Grundschule Weingarten in Dortmund, die Grundschule Barbaraschule in Neuss und die Grundschule Graf-Konrad-Grundschule in Dortmund.

Schulministerin Barbara Sommer: „Nur durch eine angemessene und systematische Vermittlung der deutschen Sprache an Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, die ihre Zwei- und Mehrsprachigkeit berücksichtigt, wird es uns gelingen, sie zu besseren und weiterführenden Bildungsabschlüssen zu befähigen. Diese Unterstützung beginnt idealerweise so früh wie möglich. Die Landesregierung trägt dem Rechnung, indem sie zum Beispiel mit der Sprachförderung für Vierjährige Maßnahmen ergriffen hat, um eine früh einsetzende sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder zu ermöglichen.“

Das Projekt „MitSprache NRW“ startete im Jahr 2006 mit einer Wettbewerbsausschreibung an Grundschulen, die einen hohen Anteil an Kindern mit Zuwanderungsgeschichte haben. Beim Bewerbungsverfahren 2006 wurden 20 Grundschulen aus 75 Bewerbungen ausgesucht. Die Schulen erhielten über einen Zeitraum von drei Jahren Unterstützung für die Umsetzung und Weiterentwicklung von Sprach- und Integrationsfördermaßnahmen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auch auf der Elternarbeit.

MitSprache NRW ist von der WestLB AG und der WestLB-Stiftung gemeinsam im Umfang von 500.000 Euro finanziert worden. Jede der 20 ausgewählten Schulen erhielt zu Beginn eine einmalige Anschubfinanzierung von 2.500 Euro sowie über einen Zeitraum von drei Jahren eine monatliche Zuwendung von 500 Euro. Die Grundschulen konnten die Mittel zur Finanzierung und Weiterentwicklung ihrer Fördermaßnahmen nutzen. Nach Abschluss des Projekts sollen die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet und dokumentiert und dann allen interessierten Schulen zur Verfügung gestellt werden.

Die 20 MitSprache-Schulen

GGS Am Domhof, Bonn
GGS An der Burg, Hückelhoven
GGS An der Heinickestraße, Essen
GGS Barbaraschule, Neuss
GGS Berliner Schule, Essen
GGS Breite Straße, Duisburg
GGS Daniel Schürmann, Remscheid
GGS Diedrichstraße, Herne
GGS Eitorf, Eitorf
GGS Ernstbergstraße, Köln
GGS Freiligrathschule, Ahlen
GGS Graf-Konrad-Grundschule, Dortmund
GGS Hochfelder Markt, Duisburg
GGS Joachimschule, Essen
GGS Neuessener Schule, Essen
GGS Schlägelstraße, Mülheim an der Ruhr
GGS Turmschule, Gelsenkirchen
GGS Weingarten, Dortmund
GGS Wiesbadener Straße, Duisburg
GGS Wittekindschule, Lünen

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