Größte Katastrophenschutzübung in der Geschichte des Landes

27. Januar 2010

Größte Katastrophenschutzübung in der Geschichte des Landes startet heute / Mehr als 3000 Beteiligte üben in vier Städten in Nordrhein-Westfalen

Weit mehr als 3000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungs­diensten üben heute in Nordrhein-Westfalen die schnelle und koordi­nierte Hilfe bei Großschadensereignissen. In Köln, Dormagen, Gum­mersbach und Lemgo trainieren die Helfer unter möglichst realistischen Bedingungen ihre Fähigkeiten im Katastrophenschutz.

Das Innenministerium teilt mit:

Weit mehr als 3000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungs­diensten üben heute in Nordrhein-Westfalen die schnelle und koordi­nierte Hilfe bei Großschadensereignissen. In Köln, Dormagen, Gum­mersbach und Lemgo trainieren die Helfer unter möglichst realistischen Bedingungen ihre  Fähigkeiten im Katastrophenschutz.

„Mit diesen vier Vollübungen stoßen wir in eine neue Dimension vor. Es ist die größte Katastrophenschutzübung in der Geschichte Nordrhein-Westfalens, allein in Köln üben über 2000 Beteiligte“, sagte Innenmi­nister Dr. Ingo Wolf heute (27. Januar 2010) anlässlich der Übung am Köln/Bonner Flughafen. Dafür wendet das Land rund 300.000 Euro auf.

Während in Köln die Rettungsmaßnahmen nach einem Anschlag auf ein Flugzeug und der Detonation einer sogenannten „schmutzigen Bombe“ in einem Flughafenterminal geprobt werden, üben die Beteiligten in den drei weiteren Orten Anschlagsszenarien mit konventionellen Spreng­stoffen unter Beimischung chemischer Stoffe.

„Es ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung, die Sicherheit für die Be­völkerung ständig zu verbessern“, betonte Wolf.  Die Übung diene dazu, die Zusammenarbeit von Polizei und Katastrophenschutz bei großen Schadensereignissen weiter zu testen und die Funktionsfähigkeit der landesweiten Katastrophenschutzkonzepte zu optimieren. „Jedes theo­retische Wissen verblasst vor der Beweiskraft praktischer Erkenntnisse. Deshalb sind regelmäßige Übungen dieser Art unverzichtbar. Ein gut funktionierender Katastrophenschutz ist existentiell für die Menschen. Entscheidend ist es, im Schadensfall schnell helfen und zielgerichtet reagieren zu können“, sagte Wolf. „Nur so können wir im Ernstfall den bestmöglichen Schutz für unsere Bevölkerung gewährleisten.“

Das nordrhein-westfälische Szenario ist angegliedert an die bundes­weite Krisenmanagementübung LÜKEX 2010 (Länderübergreifende Kri­senmanagement Exercise), an der alle 16 Länder und der Bund teil­nehmen. Der Schwerpunkt der Übung liegt neben dem Einsatz in Nord­rhein-Westfalen in Berlin, Bayern und Schleswig-Holstein. Bei LÜKEX handelt es sich um eine sogenannte Stabsrahmenübung, die auf dem Papier durchgespielt wird. Das Szenario umfasst mehrere terroristische Anschlagsdrohungen und Anschläge mit Sprengstoffen sowie chemi­schen und radioaktiven Stoffen. Die Beteiligten wollen Erfahrungen in der länder- und bereichs-übergreifenden Zusammenarbeit sammeln und Abstimmungsprozesse beschleunigen. „Wir nutzen diese Vorgaben, um ergänzend zu LÜKEX mit eigenen Vollübungen ganz praktisch unsere Fähigkeiten im Katastrophenschutz zu testen und zu optimieren“, er­klärte der Minister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums,
Telefon 0211 871 2300 oder -2301.

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