„Girls' Day 2010 - Keine reine Männersache - Mädchen entdecken Berufe in Technik, Handwerk und Naturwissenschaften“

28. Februar 2010

„Girls' Day 2010 - Keine reine Männersache - Mädchen entdecken Berufe in Technik, Handwerk und Naturwissenschaften“

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ruft Unternehmen, Verwaltungen, Hochschulen und weitere Einrichtungen dazu auf, sich am 22. April am „Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag“ zu beteiligen. In diesem Jahr feiert der „Girls' Day“ sein zehnjähriges Bestehen und ist als Berufsorientierungsinitiative für Mädchen nicht mehr wegzudenken.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilen mit:

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ruft Unternehmen, Verwaltungen, Hochschulen und weitere Einrichtungen dazu auf, sich am 22. April am „Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag“ zu beteiligen. In diesem Jahr feiert der „Girls' Day“ sein zehnjähriges Bestehen und ist als Berufsorientierungsinitiative für Mädchen nicht mehr wegzudenken.

„Eine gute Ausbildung ist der Schlüssel für beruflichen und persönlichen Erfolg. Frauen müssen bessere Möglichkeiten erhalten, alle ihre Talente zu entdecken und zu entwickeln, und mit dem ‚Girls' Day’ wollen wir Mädchen die Möglichkeit geben, ihre Talente und Interessen zu erforschen“, erklärte heute (28. Februar 2010) Frauenminister Armin Laschet.

„Mädchen bringen beste schulische Voraussetzungen für alle Berufe mit. Sie entscheiden sich aber oft für traditionelle Frauenberufe. Stärkenorientiert könnten sie sich aber oft viel ehrgeizigere Ziele in sogenannten Männerdomänen setzen“, sagte Schulministerin Barbara Sommer.

Bei den zahlreichen „Girls' Day“-Veranstaltungen lernen Mädchen ab der Klasse 5 Berufsbereiche aus Technik, Naturwissenschaften, Handwerk und Informationstechnologie und weibliche Vorbilder in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik kennen und erhalten so Einblick in diese oft unbekannten Bereiche. Der „Girls' Day“ unterstützt Mädchen dabei, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entdecken und für eine erfolgreiche Berufs- und Lebensplanung einzusetzen.

Schulministerin Sommer: „In Nordrhein-Westfalen spielt die frühe berufliche Orientierung an den Schulen eine wichtige Rolle. Individuelle Förderung bedeutet, die subjektiven Möglichkeiten ungeachtet gesellschaftlicher Verhaltenserwartungen auszuloten. Mädchen interessieren sich für Technik, wenn sie im Unterricht handlungsorientiert und mit Bezug zur alltäglichen Lebenswelt präsentiert wird. Es geht aber nichts über die praktischen Erfahrungen in Betrieben, Werkstätten und Laboren. Hier kann über die reale Begegnung der Funke zu einem zukünftigen Beruf überspringen.“

Mit dem Aktionstag haben seit 2001 mehr als 900 000 Mädchen Berufe entdecken können, in denen Frauen bisher noch unterrepräsentiert sind. Der „Girls' Day“ erzeugt und unterstützt nachhaltig positive Trends wie steigende Anteile weiblicher Studierender in technisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen. Bereits zehn Prozent der beteiligten Unternehmen stellten dank des Mädchen-Zukunftstags junge Frauen in technischen Berufen ein.

Umweltminister Eckhard Uhlenberg: „Die Umweltbranche hat ökonomisch eine glänzende Zukunft. Junge Ingenieurinnen und andere Fachkräfte können hier wichtige gesellschaftliche Aufgaben mitgestalten und gleichzeitig Karriere machen. Und junge Frauen haben auch ein besonderes Interesse an Umwelttechnologien.“

Viele Betriebe müssen Mädchen gezielter ansprechen und signalisieren, dass es für Frauen im erlernten Beruf auch Beschäftigungsperspektiven gibt. Frauenminister Laschet forderte die Unternehmen dazu auf, ein klares Zeichen zu setzen: „Machen Sie deutlich, dass Sie gerne junge Frauen ausbilden und beschäftigen. Gerade auch die Kompetenzen von jungen Frauen mit Zuwanderungsgeschichte wie Mehrsprachigkeit und Vertrautheit mit unterschiedlichen Kulturen ermöglichen es Betrieben, ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und ihre Kundenorientierung zu verbessern.“

Weitere Informationen unter www.girls-day.de.

Die Landesregierung begrüßt es ausdrücklich, wenn Schulen am gleichen Tag auch Angebote zur Berufsorientierung für Jungen durchführen. Planungshilfen und Materialien bietet das Internet unter www.neue-wege-fuer-jungs.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618 4338, an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867 3505 oder -3506 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 294 oder -295.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.