Gewinner des NRW-Wettbewerbs „Schulen ans Wasser“ gekürt

29. Juni 2011

Gewinner des NRW-Wettbewerbs „Schulen ans Wasser“ sind gekürt / Minister Remmel: Das Engagement und die vielen interessanten und kreativen Wettbewerbsbeiträge sind beeindruckend

Die Gewinner im Schülerwettbewerb des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums stehen fest. Die Klasse 7 der Martin-Bartels-Schule in Dortmund erzielt mit ihrem Spiel „Wer wird Wasserexperte“ den ersten Platz in der Altersgruppe I (Klassen 5 bis 7). In der Altersgruppe II (Klassen 8 bis 10) steht die Klasse 1 der Johannesschule in Gronau mit ihrem Bilderbuch für kleine Kinder „So schön könnte es an der Dinkel sein“ auf dem Siegerpodest.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Die Gewinner im Schülerwettbewerb des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums stehen fest. Die Klasse 7 der Martin-Bartels-Schule in Dortmund erzielt mit ihrem Spiel „Wer wird Wasserexperte“ den ersten Platz in der Altersgruppe I (Klassen 5 bis 7). In der Altersgruppe II (Klassen 8 bis 10) steht die Klasse 1 der Johannesschule in Gronau mit ihrem Bilderbuch für kleine Kinder „So schön könnte es an der Dinkel sein“ auf dem Siegerpodest.

Was ist? – ökologisch intakt?  Was fehlt? – an Strukturen? Was soll? – verbessert werden? Was kann? – von uns selbst getan werden? Unter diesen Leitlinien haben sich Kinder und Jugendliche in NRW Bäche und Flüsse in ihrer Nähe angeschaut. Beteiligen konnten sich Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 10 aller Schulformen. Auch außer­schulische Gruppen waren eingeladen, mitzumachen. Knapp 2.700 Schülerinnen und Schüler sind dem Aufruf von Umweltminister Johannes Remmel gefolgt und haben vielfältige Projekte rund um den Lebensraum Bach und Fluss erarbeitet. 157 Klassen und Gruppen haben insgesamt rund 390 Einzelarbeiten eingereicht. Sie haben sich mit insgesamt 82 verschiedenen Bächen und Flüssen in NRW aus­einandergesetzt, von A wie Agger bis W wie Wurm. „’Schulen ans Wasser’ sollte junge Leute dazu anregen, ein stärkeres Bewusstsein für intakte Naturräume zu bekommen. Sie sollten Bäche und Flüsse in ihrer Nähe erkunden und analysieren. Die Resonanz auf den Wettbewerb hat mich sehr beeindruckt“, so Minister Remmel. Am 6. Juli überreicht er den drei Erstplatzierten beider Altersgruppen in Düsseldorf ihre Gewinner-Urkunden. Die zwei Siegerklassen erhalten zusätzlich ein Preisgeld von je 1.000 Euro.

Die achtköpfige Jury war begeistert von den vielfältigen, kreativen Ideen und beeindruckt vom großen Engagement der Teilnehmenden. Es war keine leichte Aufgabe, aus den Projektdokumentationen, Filmen, Reportagen, Plakaten und Spielen die Preisträger zu ermitteln. Wegen der überraschend großen Beteiligung hatte das Umweltministerium spontan die Zahl der Preise verdoppelt. In beiden Altersgruppen werden jetzt jeweils zehn statt fünf Preisträger gekürt. Die Jury orientierte sich an den Wettbewerbs-Kriterien inhaltliche Qualität, Kreativität, Engage­ment, öffentlichkeitswirksame Darstellung sowie möglichst nachhaltiges Wirken des Beitrages über den Wettbewerb hinaus. „Wenn auch nicht alle einen Preis gewinnen können, so schrieben viele Pädagogen, dass ihre Schülerinnen und Schüler eine Menge über ‚ihr Fließgewässer’ gelernt haben und vor allem, dass sie viel Spaß beim Erarbeiten der Beiträge hatten“, so die Jury.

Der Wettbewerb ist in das Landesprogramm „Lebendige Gewässer“ eingebunden. Damit werden Fluss- und Bachlandschaften wieder in einen natürlichen Zustand versetzt. „Wir investieren damit in Arten­vielfalt, natürlichen Hochwasserschutz und in die Attraktivität von Natur und Wasser“, erläutert Remmel. Pro Jahr stehen für das Programm „Lebendige Gewässer“ rund 80 Millionen Euro Fördergelder zur Ver­fügung. Bis zum Jahr 2027 sollen damit insgesamt 2.200 km an Ge­wässern in Nordrhein-Westfalen renaturiert werden.

Alle Preisträger und Informationen zum Wettbewerb „Schulen ans Wasser“ sind zu finden unter: www.schulen-ans-wasser.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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