RegioCluster-Wettbewerb: Ideen für Cluster aus der Region

16. Juni 2010

Gewinner auch aus Iserlohn, Aachen und der Eifel: RegioCluster-Wettbewerb schloss mit gutem Ergebnis ab

RegioCluster.NRW, der einzige themenoffene Wettbewerb in Nord­rhein-Westfalen, konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Er zielt auf die kleineren regional begrenzten Netz­werke und soll dabei helfen, dass diese sich weiterentwickeln, um schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger zu werden.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Mit 18 eingereichten Projektskizzen konnte jetzt der Wettbewerb „Re­gioCluster.NRW - gesucht: Die besten Ideen für Cluster aus der Region“ erfolgreich abgeschlossen werden. Im November 2009 hatte die Lan­desregierung den zweiten Aufruf zur Teilnahme veröffentlicht, bis März 2010 hatten Unternehmen, Hochschulen und Kommunen Zeit, ihre Vor­schläge einzureichen. Eine Jury, die sich aus internationalen Experten zusammensetzte, hat am 10. Juni die Wettbewerbsgewinner ausge­wählt.

RegioCluster.NRW ist der einzige themenoffene Wettbewerb in Nord­rhein-Westfalen. Er zielt auf die kleineren regional begrenzten Netz­werke und soll dabei helfen, dass diese sich weiterentwickeln, um schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger zu werden.

Von den 18 eingereichten Projektskizzen hat die Jury schließlich sieben Beiträge als förderwürdig angesehen. Es wird jetzt darum gehen, ge­meinsam mit den Wettbewerbsteilnehmern diese Skizzen zu reifen Projektanträgen auszuarbeiten. Für die Förderung der Projekte stehen ausreichend Fördermittel zur Verfügung.

Die von der Jury ausgewählten Skizzen stammen aus folgenden Regio­nen: Aachen, Eifel, Ruhrgebiet, Südwestfalen, dem Bergischen Land und Ostwestfalen-Lippe.

Thematisch reicht das Spektrum von der Drahtindustrie, über die Pa­pier- und Holzwirtschaft, die Möbel- und Designindustrie sowie die Me­tallverarbeitung bis hin zur Gaswirtschaft.

Konkret handelt es sich u. a. um folgende Vorhaben:

  • Ein Beitrag stammt vom Netzwerk Draht e. V. aus Iserlohn. Das sind 21 Unternehmen aus Südwestfalen, die ihren räumlichen Schwerpunkt im Märkischen Kreis haben. Das Netzwerk will Un­ternehmen der Region zusammenführen und über eine Dach­marke auf die Kompetenz der Region hinweisen. Beabsichtigt ist weiterhin, Gründer zu stützen und Innovationen zu forcieren. Das Potenzial der Drahtzieher in Südwestfalen ist bemerkenswert: 60 von 90 Drahtziehern und 120 von 155 Kaltumformern sowie spezi­alisierte Zulieferer und Ausbildungszentren sind in der Region an­sässig.
  • Das vom „Wald und Holz e. V.“ eingereichte Vorhaben „HolzCluster.Eifel“ zielt darauf ab, das Wirtschaftsgefüge und die Wertschöpfungsketten um den Rohstoff und das Material Holz in der Eifel zu stärken und so die wirtschaftliche Entwicklung der Re­gion zu fördern. Schwerpunkte sind hierbei die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Forst- und Holzwirtschaft sowie die Si­cherung bzw. der Ausbau eines regionalen Clustermanagements. Prioritäre Handlungsfelder sind die Förderung von Innovation und Qualifikation in der Branche und entlang der Produktions- und Wertschöpfungskette Holz.
  • Die Aachener Gesellschaft für Innovations- und Technologietrans­fer mbH (AGIT) möchte mit ihrem Projekt entlang der Wertschöp­fungskette Papier eine verbesserte Markt- und Wettbewerbsposi­tion erlangen. Die 8 Verbundpartner aus der Region Aachen wol­len dazu ein Clustermanagement aufbauen, Entwicklungsstrate­gien entwickeln sowie Kooperationen innerhalb und außerhalb der Region anregen. Des Weiteren sind konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Innovationsfähigkeit geplant. Diverse Netzwerkver­anstaltungen und eine Innovationsberatung runden das Projekt ab.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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