Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2011 geht an beispielhafte Projekte

10. November 2011

Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2011 geht an beispielhafte Projekte in Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld

Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat im Landtag in Düsseldorf Projekte aus Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2011“ ausgezeichnet. Schwerpunkt war in diesem Jahr die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Maßgeblich sind unter anderem der Innovationscharakter eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat im Landtag in Düsseldorf Projekte aus Aachen, Duisburg, Wuppertal, Bottrop und Bielefeld mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2011“ ausgezeichnet. Schwerpunkt war in diesem Jahr die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen. Maßgeblich sind unter anderem der Innovationscharakter eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung.

„Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen verbessern - genau hierzu tragen diese Projekte in beispielhafter Weise bei und verdienen deshalb diese besondere Auszeichnung“, sagte die Ministerin bei der Verleihung der Preise. „Gerade die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist ein wertvolles Gut und benötigt einen besonderen gesellschaftlichen und staatlichen Schutz. Eine gefestigte psychische Gesundheit ermöglicht Kindern und Jugendlichen eine verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und Werten unter gleichzeitiger Verwirklichung ihrer eigenen Bedürfnisse“, so Steffens weiter.
Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben.

Die Preise

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte 1. Preis wurde zweimal vergeben: 5.000 Euro gingen an den Deutschen Kinderschutzbund Aachen, der mit dem Projekt „AKisiA“ ein Hilfeangebot für Familien aus Aachen mit minderjährigen Kindern im Alter von sechs bis 18 Jahren geschaffen hat, in denen mindestens ein Elternteil psychisch krank ist. Dieses Angebot richtet sich nicht nur an die betroffenen Kinder und Jugendliche, sondern bezieht die gesamte Familie mit ein.

Die anderen 5.000 Euro gingen an die Universität Duisburg-Essen, die mit ihrem Projekt „Kanu - gemeinsam weiterkommen“ dazu beiträgt, dass die Belastungen in Familien mit einem psychisch kranken Elternteil reduziert werden und die vorhandenen Ressourcen gestärkt werden können.

Der 2. Preis, der mit 3.000 Euro dotiert ist, ging an die Barmer GEK mit dem Projekt „Verrückt? Na und!“. Ziel dieses Projektes ist es, das Wissen und die Einstellung gegenüber unterschiedlichen psychischen Krankheiten zu fördern, um Vorurteile, Diskriminierung, Ausgrenzung und Ängste gegenüber psychisch Kranken abzubauen.

Den 3. Preis erhielt die Stadt Bottrop mit ihrem Projekt „Präventionspfad Seele“. Die Stadt Bottrop koordiniert unterschiedliche zielgruppenspezifische Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Hierdurch werden Hilfen und Vorsorge im Bereich der psychosozialen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen optimal vernetzt. Dieser Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Der ebenfalls mit 2.000 dotierte Sonderpreis wurde an die Stiftung Bethel in Bielefeld vergeben, die mit ihrem Projekt „Kultür bewegt“ besonders armutsbedrohte Kinder, Jugendliche und Familien sowie all-gemein Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen über Sport, Kultur und Bildung fördert.

Die Vorauswahl der Preisträger traf eine Jury der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind. Die endgültige Entscheidung lag bei Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Insgesamt haben sich 64 Institutionen mit 76 Projekten beworben. Weitere Informationen zu den Preisträgern und dem Gesundheitspreis finden Sie auch im Internet unter www.gesundheitspreis.nrw.de.

Hinweis: Fotos der Verleihung werden am Nachmittag auf der Seite www.mgepa.nrw.de veröffentlicht werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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