Gesundheitspreis für „Medizinische Hilfe Solingen“

17. Oktober 2017

Gesundheitspreis für „Medizinische Hilfe Solingen“ für sozial benachteiligte Menschen

Das Projekt „Medizinische Hilfe Solingen“ ist einer von vier Preisträgern des Gesundheitspreises Nordrhein-Westfalen.

 
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Das Projekt „Medizinische Hilfe Solingen“ ist einer von vier Preisträgern des Gesundheitspreises Nordrhein-Westfalen. Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis außerhalb der Schwerpunktausschreibung verliehen. „Mit der ‚Medizinischen Hilfe Solingen’ zeichnen wir ein Projekt aus, das auf vorbildliche Weise und mit Signalwirkung die medizinische Versorgung von sozial benachteiligten Personengruppen stärkt“, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann anlässlich der Bekanntgabe der Preisträger.
 
Eine mobile Praxis, die an die Solinger Tafel angegliedert ist, behandelt sozial Schwache, Flüchtlinge und Patienten mit ungeklärten Krankenversicherungsstatus. Alle in dem seit Januar 2007 laufenden Projekt engagierten Ärztinnen, Ärzte und Helfer arbeiten unentgeltlich und ehrenamtlich. Sie setzen damit ein Signal mit Vorbildwirkung für eine Gesellschaft, die auch schwächeren und bedürftigen Menschen Teilhabe auf ihr Grundrecht auf eine medizinische Versorgung ermöglicht. 
 
Die weiteren Preise gehen an die St. Augustinus-Klinik Neuss, an den Verein „Projekt Ankommen e. V.“ in Dortmund und an die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge der Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Sonderpreis geht an das Projekt „Förderung der interprofessionellen Versorgung Schwerstkranker und Sterbender“ des Instituts für Qualitätssicherung im Gesundheitswesen Nordrhein in Düsseldorf.
 
Der „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen“ wird jährlich von der Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Schwerpunktthema war in diesem Jahr „Angekommen in Nordrhein-Westfalen: Flüchtlinge im Gesundheitswesen“. Maßgeblich sind unter anderem der Innovationscharakter eines Projektes und die gesundheitswissenschaftliche Bewertung der Anträge. Die Vorauswahl traf eine Jury der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Institutionen des Landes vertreten sind. Insgesamt haben sich 36 Institutionen mit 36 Projekten beworben. Die diesjährige Verleihung des Gesundheitspreises durch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann findet am 15. Dezember 2017 im Landtag Nordrhein-Westfalen statt.
 
Zusätzliche Informationen zu den Preisträgern und dem Gesundheitspreis auch im Internet: www.gesundheitspreis.nrw.de.
 

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