Aktueller Stand zu Erkrankungen im Zusammenhang mit EHEC

27. Mai 2011

Gesundheitsministerium: Aktueller Stand zu Erkrankungen im Zusammenhang mit EHEC

Die seit dem 1. Mai 2011 gemeldeten und dem Gesundheitsministerium aktuell vorliegenden Zahlen zu Betroffenen in Nordrhein-Westfalen, die im Zusammenhang mit den EHEC-Bakterien (enterohämorrhagische Escherichia coli) stehen könnten, hat sich von gestern, 17.00 Uhr, auf heute (27. Mai 2011), 14.30 Uhr, von 77 auf 84, also um sieben Fälle erhöht.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die seit dem 1. Mai 2011 gemeldeten und dem Gesundheitsministerium aktuell vorliegenden Zahlen zu Betroffenen in Nordrhein-Westfalen, die im Zusammenhang mit den EHEC-Bakterien (enterohämorrhagische Escherichia coli) stehen könnten, hat sich von gestern, 17.00 Uhr, auf heute (27. Mai 2011), 14.30 Uhr, von 77 auf 84, also um sieben Fälle erhöht. Die Zahl der von Laboren gemeldeten EHEC-Fälle beträgt 48, davon sind 15 Personen schwer erkrankt (HUS = hämolytisch urämisches Syndrom = akutes Nierenversagen). Es gibt 36 weitere Personen, die ernsthaft erkrankt sind ("HUS-Fälle" einschließlich in Abklärung befindlicher Verdachtsfälle), bei denen aber ein Zusammenhang mit EHEC bisher nicht nachgewiesen werden konnte.

Bewertung:

Im Vergleich zur aktuellen Situation in anderen Bundesländern und zur Größe von Nordrhein-Westfalen (rund 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner) sind in Nordrhein-Westfalen relativ geringe Fallzahlen zu beobachten. In den vergangenen zehn Jahren wurden in Nordrhein-Westfalen jährlich zwischen 160 und 300 EHEC-Fälle gemeldet. Aktuell ist der EHEC-Erreger aber offenbar aggressiver als früher, daher ist der Anteil an Personen mit einer schweren Erkrankung höher als in früheren Jahren.

Für die einzelnen Betroffenen ist diese Situation bedrohlich, für die Gesamtbevölkerung in Nordrhein-Westfalen besteht aber weiterhin keine besonders besorgniserregende Situation.

Wichtig bleibt, auf die Einhaltung allgemeiner Hygieneregeln zu achten. Das bedeutet insbesondere:

- regelmäßiges Händewaschen

- Obst und Gemüse vor rohem Verzehr gründlich waschen

- Fleischprodukte ausreichend garen

- Küchengeräte nach Gebrauch gründlich säubern.

- Milchprodukte sollten nur verzehrt werden, wenn sie pasteurisiert, also wärmebehandelt sind.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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