Gebäudebesitzer nutzen fast 900 Millionen Euro zur energetischen Gebäudesanierung

20. März 2009

Gebäudebesitzer in Nordrhein-Westfalen nutzten 2008 fast 900 Millionen Euro Bundes­mittel zur energetischen Gebäudesanierung / Ministerin Christa Thoben: Kampagne „Mein Haus spart“ erfolgreich

Im vergangenen Jahr flossen insgesamt rund 877 Millionen Euro für die energetische Gebäudesanierung und Wohnraummodernisierung aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nach Nordrhein-Westfalen, landesweit wurden mehr als 17.000 Anträge bewilligt.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Im vergangenen Jahr flossen insgesamt rund 877 Millionen Euro für die energetische Gebäudesanierung und Wohnraummodernisierung aus Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nach Nordrhein-Westfalen, landesweit wurden mehr als 17.000 Anträge bewilligt. Im Jahr 2007 war es nur 554 Millionen Euro. Fast 21 Prozent aller KfW-Mittel aus den Programmen zur energetischen Gebäudemodernisierung gingen nach Nordrhein-Westfalen. „Das sind Investitionen, die vor allem der heimischen Bauwirtschaft und dem Handwerk zu Gute kommen. Sie tragen enorm dazu bei, Arbeitsplätze in diesen Bereichen zu sichern. Die positiven Zahlen zeigen, dass unsere Bemühungen im Rahmen der Kampagne ‚Mein Haus spart’ erfolgreich sind“, erklärte die nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben.

„Mein Haus spart“ wurde 2006 von der Landesregierung ins Leben ge­rufen, um die Sanierungsquote des Gebäudebestandes zu erhöhen. Eine investierte Euro-Million entspricht 12,5 Beschäftigungsjahren, so dass allein aus KfW-Mitteln rechnerisch rund 11.000 Arbeitsplätze ein Jahr lang finanziert sind.

Die Gemeinschaftsaktion „Mein Haus spart“ wird von der EnergieAgen­tur.NRW koordiniert. Im Rahmen dieser Aktion gelang es seit 2006, über 2,4 Milliarden Euro Fördergelder für die energetische Sanierung von Wohngebäuden nach Nordrhein-Westfalen zu holen.

Insgesamt wurden 2008 in Nordrhein-Westfalen die energetische Sanierung von über 50.000 Wohneinheiten mit zinsgünstigen Bundes­darlehen gefördert – so viele, wie in keinem anderen Bundesland. „Unser Land muss sich mit seinen Verdiensten um eine zeitgemäße Nutzung von Energie und um die Umweltentlastung nicht verstecken. Wir dürfen uns aber anderseits darauf nicht ausruhen – im Sinne von Klimaschutz und zur Bekämpfung der Finanzkrise durch verstärkte Investition in den Gebäudebestand“, so Ministerin Thoben.

Die im Rahmen der Kampagne „Mein Haus spart“ eingesetzten Instru­mente wurden gut genutzt: 2008 haben rund 8.800 Hauseigentümer, Mieter, aber auch Fachleute Weiterbildungsangebote im Bereich „Bau und Energie“ der EnergieAgentur.NRW wahrgenommen. Zudem stieg die Zahl der Beratungen im Bereich der energetischen Gebäude­sanierung. Insgesamt erreichten die EnergieAgentur.NRW in 2008 rund 2.300 Anfragen über die Hotline Gebäudesanierung 01803 / 19 00 00 und über 350.000 Interessierte besuchten die Internetseiten www.mein-haus-spart.de. Insgesamt wurden zudem rund 1.800 Gebäude-Checks durch Energieberater vor Ort durchgeführt, 2.500 Altbauten auf die Nutzung von Solarenergie gecheckt und fast 500 Startberatungen durch Mitglieder der Ingenieurkammer-Bau und der Architektenkammer Nord­rhein-Westfalen durchgeführt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen führte 3.800 Vor-Ort-Beratungen und  26.400 Beratungen in den Beratungsstellen durch. Zudem zählte die VZ rund 7.200 Vor­tragsteilnehmer und 14.500 Messe-/Aktionsbesucher zum Thema Gebäudesanierung.

Weitere Informationen zur Gemeinschaftsaktion Gebäudesanierung NRW „Mein Haus spart“ unter www.mein-haus-spart.de oder über die Hotline Gebäudesanierung der EnergieAgentur.NRW unter 018 03/19 0000 (9 ct/min).

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.