Gartenbaupreis Nordrhein-Westfalen verliehen

26. Januar 2010

Gartenbaupreis Nordrhein-Westfalen an besonders innovative Friedhofsgärtnerei aus Gelsenkirchen verliehen

Im Rahmen der Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse in Essen hat Umweltminister Eckhard Uhlenberg zum dritten Mal den „Gartenbaupreis Nordrhein-Westfalen“ verliehen. Ausgezeichnet wurde die Friedhofsgärtnerei und Bestattungen Suttmeyer GmbH & Co.KG aus Gelsenkirchen.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Im Rahmen der Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) in Essen hat Umweltminister Eckhard Uhlenberg heute (26. Januar 2010) zum dritten Mal den „Gartenbaupreis Nordrhein-Westfalen“ verliehen. Ausgezeichnet wurde die Friedhofsgärtnerei und Bestattungen Suttmeyer GmbH & Co.KG aus Gelsenkirchen. „Insbesondere das Kon­zept ‚Garten der Erinnerung’ der Gärtnerei Suttmeyer hat die Jury über­zeugt. Das Ergebnis ist nicht nur gartenkünstlerisch sehenswert, son­dern auch wirtschaftlich sehr erfolgreich“, so Minister Uhlenberg.

Mit dem „Garten der Erinnerung“ hat die Gärtnerei Suttmeyer einen Teil des Gelsenkirchener Hauptfriedhofs umgestaltet. Der Garten ist in fünf Themenbereiche untergliedert und beinhaltet fast 1.000 Grabstätten. Diese wurden innerhalb von nur 20 Monaten zu zwei Dritteln verkauft beziehungsweise reserviert. Neben dem „Garten der Erinnerung“ über­zeugte die Jury das ganzheitliche Dienstleistungskonzept der Friedhofs­gärtnerei Suttmeyer. Neben friedhofsgärtnerischen Leistungen und Flo­ristik bietet die Gärtnerei auch Bestattungen und Steinmetzarbeiten an.

Der Gartenbaupreis Nordrhein-Westfalen wird zum dritten Mal verliehen und ist mit 2.500 Euro dotiert. Er wird mit jährlich wechselnden Themen­schwerpunkten ausgeschrieben. In diesem Jahr wurden „Innovative Betriebskonzepte für den Friedhofsgartenbau“ gesucht.

„Hintergrund dieser Auslobung sind die dramatischen Veränderungen in der Bestattungskultur unserer Gesellschaft. Bundesweit liegt der Anteil traditioneller Erd-Bestattungen nur noch bei 50 Prozent, mit stark sin­kender Tendenz“, erläuterte Minister Uhlenberg. „Diese Entwicklung hat für den gesamten Gartenbau in Nordrhein-Westfalen eine handfeste wirtschaftliche Dimension – nicht nur für die Friedhofsgärtner. Friedhöfe waren und sind ein wichtiger Absatzmarkt für gartenbauliche Erzeug­nisse und Dienstleistungen. Der Betrieb Suttmeyer zeigt, dass durch attraktive Gestaltung und kundenorientierte Angebote Friedhöfe wieder zu attraktiven Ruhe- und Erinnerungsstätten werden können. Außerdem können so lebenswerte, innerstädtische Parks entstehen die dem all­gemeinen Trend entgegen wirken.“

Die Gartenbaubranche in Nordrhein-Westfalen setzt mehr als ein Drittel der gesamten Beet- und Balkonpflanzenproduktion auf Friedhöfen ab. Bundesweit bieten mehr als 7.000 Gärtnereien Dienstleistungen für den Friedhof an, über 4.000 davon sind Vertragspartner für Dauergrab­pflege. Allein in Nordrhein-Westfalen sind über 1.000 Gartenbaubetriebe Mitglied in einer Friedhofsgärtner-Genossenschaft. Weitere Informatio­nen zum Gartenbaupreis sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 719 (Wilhelm Deitermann).

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