Fusion von Städtenetzwerken

Das Foto zeigt Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
11. Juni 2015

Fusion der Arbeitsgemeinschaften: Ein Meilenstein für die Entwicklung der historischen Stadt- und Ortskerne

Einstimmig ist im Rahmen einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaften der Historischen Stadt- und Ortskerne in Werne an der Lippe die Fusion beider Städtenetzwerke beschlossen worden.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Einstimmig ist im Rahmen einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaften der Historischen Stadt- und Ortskerne in Werne an der Lippe die Fusion beider Städtenetzwerke beschlossen worden. Ein Meilenstein in der kontinuierlich gewachsenen Zusammenarbeit beider Netzwerke, der den besonderen Anforderungen an den Erhalt des kulturellen Erbes, aber auch dessen behutsamer und zukunftsorientierter Weiterentwicklung Rechnung trägt.
 
Erklärtes Ziel der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen ist es, das städtebauliche Erbe für künftige Generationen zu bewahren. Die Grundrisse und der Baubestand der historischen Stadt- und Ortskerne sollen umfassend geschützt, gepflegt und mit besonderer Sensibilität erneuert werden. Im Mittelpunkt steht dabei seit jeher der intensive Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Fachämtern der Mitgliedsstädte und -gemeinden.
 
Komplexe Stadtentwicklungsfragen - Mischung von Funktionen, Optimierung der Verkehrssituation, Klimaschutz und Energieeffizienz, Gewinnung von Bewohnern und Nutzern für die Belebung der Stadtkerne, das Attraktivieren der Städte für Besucher oder die Bereithaltung touristischer und kultureller Angebote - stellen für die historischen Stadt- und Ortskerne in NRW ganz besondere Herausforderungen dar.
 
„Wenn wir in den historisch geprägten Städten und Gemeinden für diese wichtigen Zukunftsaufgaben praktikable Lösungen finden und zugleich unser kulturelles Erbe schützen, sprechen wir von 56 Kommunen mit Modellcharakter, die zugleich Sprachrohr für die Stadtidentität in Nordrhein-Westfalen sind“, sagt Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Stadtentwicklungsministerium. Es gibt bereits viele gute Beispiele, so der Staatssekretär weiter. So seien die Anstrengungen von Städten wie Rietberg oder Warendorf zum Einsatz regenerativer Energie im historischen Stadtkern sicherlich genauso wegweisend, wie der barrierefreie Ausbau einer topografisch anspruchsvollen Innenstadt wie in Warburg. Nicht zuletzt gäbe es bereits eine Vielzahl höchst beachtlicher interkommunaler Projekte, wie z. B. das Märkteprojekt von 12 Städten in Südwestfalen. Dabei wurden die zentralen Orte der Innenstädte wieder zu Stätten des Handels, der Begegnung und des Austausches. Gleichzeitig wurde eine Fortbildung für Stadtführer durchgeführt, die für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zentral durch die Stadt Nideggen organisiert wurde.
 
Die neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Bürgermeister Christoph Sommer aus Lippstadt und Bürgermeisterin Margit Göckemeyer aus Nideggen unterstreichen dies und fordern zugleich: „Es geht um den Erhalt der europäischen Stadt – um unser kulturelles Erbe. Das ist gerade für uns in Nordrhein-Westfalen fundamental! Aber Werterhaltung und Denkmalschutz sind Aufgaben von Dauer – und nicht allein kommunaler Selbstzweck. Wir sind weiterhin darauf angewiesen, diesen Aufgaben im Schulterschluss mit Land und Bund zu begegnen.“
 
Unter der Schirmherrschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurde die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne im November 1987, die Arbeitsgemeinschaft Historische Ortskerne im Mai 1990 gegründet. Die enge Zusammenarbeit beider Verbünde ist durch gemeinsame Fachveranstaltungen und interkommunale Projekte kontinuierlich gewachsen.
 
Die Arbeitsgemeinschaft der Historischen Stadt- und Ortskerne gliedert sich per Beschluss der Mitgliederversammlung am 11. Juni 2015 zukünftig in sechs Regionalgruppen. Die Geschäftsstelle und Geschäftsführung sind bei der Kommune angesiedelt, die den Vorstandsvorsitz stellt. 

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