„Fundgeschichten“: Landesausstellung Archäologie in Nordrhein-Westfalen

18. März 2010

„Fundgeschichten“: Landesausstellung Archäologie in Nordrhein-Westfalen 2010

Archäologische Funde und Ausgrabungen aus ganz Nordrhein-West­falen sind ab dem 19. März 2010 im Römisch-Germanischen Museum in Köln zu sehen. Unter dem Titel „Fundgeschichten“ werden sensationelle Artefakte aus der Steinzeit und Bronzezeit, glanzvolle Exponate der Römerzeit und des Mittelalters sowie spannende Funde der Neuzeit präsentiert, die in den letzten Jahren bei Grabungen gefunden wurden.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Archäologische Funde und Ausgrabungen aus ganz Nordrhein-West­falen sind ab dem 19. März 2010 im Römisch-Germanischen Museum in Köln zu sehen. Unter dem Titel „Fundgeschichten“ werden sensationelle Artefakte aus der Steinzeit und Bronzezeit, glanzvolle Exponate der Römerzeit und des Mittelalters sowie spannende Funde der Neuzeit präsentiert, die in den letzten Jahren bei Grabungen gefunden wurden. Weltrang besitzen Millionen Jahre alte Pflanzen und Tierfunde aus erdgeschichtlicher Zeit.

„Nordrhein-Westfalen gehört mit seinem Reichtum an Bodendenk­mälern, den im Boden bewahrten materiellen Spuren unserer Ge­schichte, zu den kulturhistorisch bedeutenden Regionen Europas. Die Fundstücke aus unseren Städten und Dörfern, aus Kirchen und Klöstern vermitteln die faszinierende Welt der Archäologie und Paläontologie“, erklärte Minister Lutz Lienenkämper bei der Eröffnung der 5. Archäo­logischen Landesausstellung am Donnerstag (18. März 2010) in Köln. Rettungsgrabungen, Notbergungen und Laborarbeiten erschließen ein Panorama des unterirdischen Archivs von der Erdgeschichte bis in die jüngste Vergangenheit: Die archäologische Landesausstellung präsen­tiert regelmäßig alle fünf Jahre die neuesten Fundstücke der Boden­denkmalpflege.

Zu sehen sind unter anderem der weltweit älteste Baumfarn, 395 Mil­lionen Jahre alt, aus Lindlar/ Bergisches Land, 190 Millionen Jahre alte Fossilien eines Schwimmsauriers aus Nieheim/Kreis Höxter, ein Elefantenfriedhof aus dem Haarstrang bei Dortmund – Zeugnis einer Naturkatastrophe und das frühe Bild einer Elchkuh der Altsteinzeit. Präsentiert werden Geräte und Waffen früher Werkzeugmacher in der Bronzezeit, teure Gräber aus römischen Friedhöfen in Köln, Bonn und Moers, neue Spuren zur Handels- und Verkehrsgeschichte beiderseits des Rheins, das Waffengrab des fränkischen Landesherrn von Pesch/Rheinland, Kirchen und Klöster des rheinischen und west­fälischen Mittelalters. Alliierte und deutsche Flugzeugwracks als bedrückende Zeugen des Zweiten Weltkriegs repräsentierten die Neuzeitarchäologie.

Die Objekte stehen wie Symbole für einzelne Epochen – als Zeitzeugen vergangener Alltagskultur und Lebenswelt. Sie informieren auch über die vielfältigen Aufgaben und die Arbeit der Archäologen und Boden­denkmalpfleger. In verschiedenen Bereichen der Ausstellung zeigen 3D-Installationen die Möglichkeiten moderner Technik, um etwa die Bau­geschichte des Kölner Doms oder die schrittweise Entwicklung des Zisterzienserklosters Heisterbach im Siebengebirge zu erklären. Das römische Köln lässt sich sogar über eine Echtzeitinstallation virtuell durchschreiten. Genauso lässt sich an den Arbeitsergebnissen der Werkstätten und Labore verfolgen, wie aus zunächst unscheinbaren Funden die spannendsten „Fundgeschichten“ entstehen.

Die Ausstellung unter der Federführung des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen wird in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland und dem Landschaftsverband West­falen-Lippe sowie dem Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln durchgeführt. Sie ist bis zum 14. November 2010 in Köln zu sehen, ab 16. April 2011 gastiert sie im Westfälischen Landesmuseum in Herne.

Begleitend erscheint ein „Geschichtsbuch“ als Bestandsaufnahme mit den neuen Forschungsergebnissen der nordrhein-westfälischen Boden­denkmalpflege; ein Begleitheft für Schüler führt in die archäologische Landesgeschichte ein.

Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten, das in einer handlichen Broschüre zusammengefasst ist.

Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie unter www.fundgeschichten.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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