Japanrückkehrer: Angebot von Untersuchungen auf Strahlenbelastung

15. März 2011

Für Japanrückkehrer ab sofort Angebot von Untersuchungen auf Strahlenbelastung

Die Landesregierung bietet ab sofort allen Japan-Rückkehren an, die dort im Rettungsdienst oder im Katastrophenschutz tätig waren, sich kostenlos beim Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA) auf radioaktive Strahlenbelastung untersu­chen zu lassen.

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales teilt mit:

Die Landesregierung bietet ab sofort allen Japan-Rückkehren an, die dort im Rettungsdienst oder im Katastrophenschutz tätig waren, sich kostenlos beim Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA) auf radioaktive Strahlenbelastung untersu­chen zu lassen. Das zuständige Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat die Behörde angewiesen, die dafür notwendigen Body-Counter vorrangig für diese Untersuchungen bereitzustellen.

Die Möglichkeit für eine solche Untersuchung soll auch allen anderen Japan-Rückkehrern angeboten werden. Neben der LIGA stehen weitere Body-Counter in den Universitätskliniken Essen und Köln sowie im Forschungszentrum Jülich zur Verfügung.

„Die Katastrophe in Japan betrifft uns alle. Deshalb ist es der Landes­regierung wichtig, vor allem den Rettungskräften aus Nordrhein-Westfalen, die in Japan erheblichen Risiken ausgesetzt waren, Hilfestellung zu bieten. Um Katastrophen wie Japan zu verhindern, führt aber kein Weg daran vorbei, schnellstmöglich aus der Atomkraft aus­zusteigen und problematische Kraftwerke sofort abzuschalten. Das nun ausgesprochene halbherzige „Atomkraft – Nein Danke“ der Bundes­regierung ist nicht überzeugend“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider.

Informationen zur Strahlenuntersuchung mit dem Body-Counter bei der LIGA finden Sie hier:

Standort des Body-Counter ist das

Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA)
Gurlittstraße 55 I
40223 Düsseldorf

Die Anmeldung zu einer Untersuchung sollte über eine der folgenden Telefonnummern erfolgen:

0211-3101-2432 oder - 2240/-2208/-2203.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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