Verkehrsministerium fördert Erneuerung von Bahnübergängen

Für eine bessere, sichere und saubere Mobilität: Verkehrsministerium fördert Erneuerung von Bahnübergängen

15. Juni 2020

Förderung an NIAG übergeben - Für mehr Güter auf der Schiene

Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 63.750 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG) überreicht.

 
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:

Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 63.750 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst heute der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG) überreicht. Die Landesfördermittel gibt es für den Ersatz, Erhalt und die Erneuerung der Infrastruktur öffentlicher nicht bundeseigener Eisenbahnen (NE-Bahnen).
 
„Dieses Geld fließt direkt in die Verbesserung der Schieneninfrastruktur. Unser Ziel: mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bekommen", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Das trägt alles dazu bei, die Mobilität sicherer und sauberer zu machen.“
 
Mit den 63.750 Euro sollen zwei Bahnübergänge im Streckenabschnitt Moers-Dickscheheide erneuert sowie Quecksilberdampflampen durch moderne LED-Lampen in den Bahnhöfen Orsoy und Moers ersetzt werden.
 
Für die Sanierung von Teilstrecken und von Bahnübergängen, insbesondere in Rheinberg-Orsoy, hatte die NIAG schon Anfang des Jahres rund 405.000 Euro als Kofinanzierung (40 Prozent) zur Bundesförderung in Höhe von 506.000 Euro (50 Prozent) erhalten
 
„Mit Hilfe dieser Förderung können nun notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an der Beleuchtung im Vorbahnhof des Hafens in Orsoy und des Hauptknotens der NIAG-Infrastruktur im Bahnhof Moers Kreisbahn sowie Ertüchtigungen von Bahnübergängen an zwei Ein- bzw. Ausfallstraßen der Stadt Moers durchgeführt werden. Zusammen mit den bereits geförderten Maßnahmen und der hierzu bewilligten Ergänzungsförderung vom Land Nordrhein-Westfalen ist dies nun ein weiterer Baustein auf dem Weg, die NIAG-Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen,“ so Peter Giesen, Vorstand der NIAG.
 
Mit der Förderung für nicht bundeseigene Eisenbahnen ermöglicht das Land die Anbindung der sogenannten letzten Meile vieler Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte an das Netz der Bahn. So können mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert und zehntausende LKW-Fahrten pro Jahr vermieden werden.
 
Hintergrund:
 
Das Geld kommt aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen), das Mitte 2018 wiedereingeführt worden ist. Ziel des Förderprogrammes ist es, den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden. Die Bundesförderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent für Ersatzinvestitionen wird vom Land auf maximal 90 Prozent aufgestockt. Der Bund fördert nur Ersatzinvestitionen der NE-Bahnen. Das Land fördert zudem den Erhalt und die Erneuerung der Infrastrukturen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent.
 
Für den Förderzeitraum 2018 bis 2021 konnten bereits über 50 Maßnahmen von 19 NE-Bahnen in Nordrhein-Westfalen mit rund 13 Millionen Euro allein aus Landesmitteln bezuschusst werden.
 

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