Für den Erfolg der großen Feier wurde an vielen kleinen Details gefeilt

24. Mai 2012

Für den Erfolg der großen Feier wurde an vielen kleinen Details gefeilt

45 eng beschriebene DIN A 4-Seiten dick ist das Sicherheitskonzept für den Nordrhein-Westfalen-Tag 2012 in Detmold, der gleichzeitig mit dem Europäischen Straßentheater Festival stattfindet. Anfang Oktober letztes Jahr begannen die Vorbereitungen. Von Beginn an war klar: Hier arbeiten Profis zusammen, die sich mit Großveranstaltungen auskennen. „Wir hatten auch viel Know how vorab“, verweist Günter Weigel auf das Varusjahr 2009, das mit seinem Kulturprogramm international begeisterte. Günter Weigel leitet die Wirtschaftsförderung im Kreis Lippe. Das Sicherheitskonzept weist ihn als Chef der Organisation für den NRW-Tag 2012 in Detmold aus.

45 eng beschriebene DIN A 4-Seiten dick ist das Sicherheitskonzept für den Nordrhein-Westfalen-Tag 2012 in Detmold, der gleichzeitig mit dem Europäischen Straßentheater Festival stattfindet.  Anfang Oktober letztes Jahr begannen die Vorbereitungen. Von Beginn an war klar: Hier arbeiten Profis zusammen, die sich mit Großveranstaltungen auskennen. „Wir hatten auch viel Know how vorab“, verweist Günter Weigel auf das Varusjahr 2009, das mit seinem Kulturprogramm international begeisterte. Günter Weigel leitet die Wirtschaftsförderung im Kreis Lippe. Das  Sicherheitskonzept weist ihn als Chef der Organisation für den NRW-Tag 2012 in Detmold aus.

An das jetzige Pfingstwochenende dachte Günter Weigel schon sehr früh. Im September 2010 fuhr er mit Friedel Heuwinkel, dem Landrat des Kreises Lippe und mit Detmolds Bürgermeister Rainer Heller nach Siegen. Dort feierte Nordrhein-Westfalen damals mit dem NRW-Tag seinen 64. Geburtstag. Die Lipper wollten sehen, was auf sie zukommt, wenn sie knapp zwei Jahre später den NRW-Geburtstag bei sich zu Hause feiern. Die ersten Ideen entstanden. Ein paar Monate später wurden sie weiter ausgearbeitet. „Im Frühjahr 2011 haben wir uns dann mit einem kleinen Team von sechs Leuten zusammengesetzt“, erinnert Günter Weigel. Im Oktober sei es nach Bonn gegangen, wo der Nordrhein-Westfalen-Tag 2011 gemeinsam mit dem Deutschlandfest der Länder gefeiert wurde.

Sofort danach konkretisierten die Lipper ihre Pläne, organisierten jedes Detail für das große Pfingstwochenende. Kreis Lippe und Stadt Detmold teilten sich die Aufgaben. Günter Weigel, dessen Arbeitgeber der Kreis Lippe ist, kooperierte mit Jürgen Grimm, dem Fachbereichsleiter Kultur, Tourismus und Marketing bei der Stadt Detmold. Feuerwehr und Polizei, Sanitätsdienst und Verkehrsverbund saßen am Planungstisch, hinzu kamen Vertreter aus unterschiedlichen Behörden bei Stadt und Kreis und der Staatskanzlei. Weigel lobt den „bemerkenswerten Rückhalt“ durch Landrat und Bürgermeister. Und: „Die Einheiten des Kreises und der Stadt haben uns toll unterstützt.“ Die größte Freude habe ihm sein Team mit Veranstaltungschefin Birgit Drabbert gemacht. Er bedauert, die „auf Zeit angestellten Mitarbeiter wieder ziehen lassen zu müssen“, fügt aber hinzu: „Sie haben sich jedoch mit der Feuertaufe in diesem Projekt eine hervorragende Startbasis geschaffen.“

Ein Zahnrad griff ins andere. Die Ausstellungsflächen für den NRW-Tag wurden überplant, die Einlass- und Auslassbereiche ebenso wie die Zufahrten für Rettungsfahrzeuge festgelegt. Es galt, die Kommunikationswege zwischen Rettungs- und Ordnungsdiensten abzusprechen. Das umfangreiche Sicherheitskonzept vergisst auch nicht die Infrastruktur auf dem Gelände, zum Beispiel die Ausschilderungen, Strom- und Wasserversorgung oder Plätze für Rollstuhlfahrer. Jedes Zelt, jeder Imbissstand, jede Toilette, jede Veranstaltungsbühne steht an ihrem fest zugewiesenen Platz. Alles aufgereiht an einem Rundgang von 5,5 Kilometern Länge. Es wurde daran gedacht, für die Teilnehmer des mehr als zwei Kilometer langen Festumzuges am Treffpunkt Hochschule bis zu 290 Parkplätze zu reservieren.

Auch das steht im Sicherheitskonzept: Es wird bei der Auswahl der Künstler darauf geachtet, „dass keine Gruppen gebucht werden, bei denen Erkenntnisse vorliegen, wo es andernorts und bei früheren Veranstaltungen zu Zwischenfällen gekommen ist“. Es lässt sich erahnen, wie viel Arbeit in der Vorbereitung des Nordrhein-Westfalen-Tages steckt, damit er ein fröhliches Erlebnis wird. Das schönste Dankeschön wären für Günter Weigel „ganz viele Gäste und viele strahlende Gesichter, weil wir hier wirklich einiges zu bieten haben“. Einen Tipp hat der Cheforganisator auch parat: „Auf jeden Fall empfehlenswert ist die Blaulichtmeile, gefolgt von einem Sandstrand mit Cocktailbar.“ Spannend sei auch das Forum Politikum, „weil wir da Ministerinnen und Minister hautnah erleben werden“. Für diejenigen, die nach soviel Politik relaxen möchten, weiß Günter Weigel auch Rat: „Im Palaisgarten in wunderschönem Ambiente kulinarische und musikalische Genüsse erleben.“

      

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