Fünf neue Stadtteile im Programm „Soziale Stadt NRW“

15. Januar 2009

Fünf neue Stadtteile im Programm „Soziale Stadt NRW“

Fünf Stadtteile werden im Jahr 2009 neu in das ressortübergreifende Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Es sind Baesweiler-Setterich-Nord, Brühl-Vochem, Dinslaken-Blumenviertel, Dorsten-Hervest und Lünen-Gahmen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Fünf Stadtteile werden im Jahr 2009 neu in das ressortübergreifende Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Es sind Baesweiler-Setterich-Nord, Brühl-Vochem, Dinslaken-Blumenviertel, Dorsten-Hervest und Lünen-Gahmen. Darüber hinaus werden in der Dortmunder Nordstadt und in Köln-Mülheim die Erneuerungsstrategien mit neuen Konzepten fortgesetzt, wie Bauminister Oliver Wittke heute (15. Januar 2009) mitteilte.

„Mit unserer Förderung im Rahmen der ‚Sozialen Stadt’ stärken wir das Engagement, das die Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Einzelhandel ebenso wie die Einrichtungen und Initiativen vor Ort zeigen. Denn wir beobachten immer wieder, dass die Aufwertung schwieriger Stadtteile dort am besten klappt, wo alle Partner zusammenarbeiten“, erklärte Wittke.

Am Programm Soziale Stadt NRW sind derzeit 47 Quartiere nicht nur in den größeren Städten beteiligt. Ziel ist, mit wenig Bürokratie und viel Engagement den Strukturwandel gemeinsam zu bewältigen.

Erneuerungsprozesse werden vor Ort kooperativ von Land, Kommunen, gesellschaftlichen Kräften und Bewohnern gestaltet. So lassen sich Ressourcen intelligent nutzen, verknüpfen und dorthin lenken, wo sie gebraucht werden. Die Aufgaben in diesen Quartieren sind von euro­päischem Rang. In Abstimmung mit der EU-Kommission hat die Landes­regierung die „Integrierte Entwicklung städtischer Problemgebiete“ zum Gegenstand des NRW-Ziel 2-Programms gemacht. Daher können in diesen Gebieten, neben Fördermitteln des Programms „Soziale Stadt“, nun auch EU-Mittel eingesetzt werden.

Die Handlungskonzepte in Baesweiler-Setterich-Nord und in Brühl-Vochem setzen daran an, die Lebensbedingungen in den Quartieren durch Aufwertungsstrategien gemeinsam mit den Wohnungs- und Immobilieneigentümern zu verbessern.

In Dorsten-Hervest geht es um die zukunftsfähige Erneuerung des Stadtteils und parallel um die Entwicklung einer Zechenbrache mit Hilfe privater Investoren.

Die von den Kommunen vorgelegten Handlungskonzepte für Lünen-Gahmen und Dinslaken-Blumenviertel bieten eine Grundlage, die Stadtteile langfristig zu stabilisieren. Dafür ist ein abgestimmtes Vorgehen mit der Wohnungswirtschaft Voraussetzung.

In Köln-Mülheim und Dortmund-Nordstadt steht im Vordergrund, die Integration zu stärken und die Stadtteile als Standorte für Wohnen und Arbeiten zu stärken.

In allen Fällen soll das Engagement der Initiativen und Institutionen im Stadtteil gebündelt und die Ressourcen weiterer Partner wie Immo­bilieneigner, Handel und Gewerbe verknüpft werden.

 

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