Fünf neue Regionen bündeln ihre Kräfte in Regionalen Bildungsnetzwerken

18. Januar 2009

Fünf neue Regionen bündeln ihre Kräfte in Regionalen Bildungsnetzwerken

Der Ausbau der Regionalen Bildungsnetzwerke in Nordrhein-Westfalen geht voran: Nach dem Startschuss im Juni 2008 mit der Teilnahme von 19 Regionen aus dem ehemaligen Projekt „Selbstständige Schule“, machen sich jetzt fünf neue Regionen auf den Weg. In Düren, Borken, Aachen, Mülheim und Gelsenkirchen werden in diesen Tagen die Kooperationsverträge unterschrieben.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der Ausbau der Regionalen Bildungsnetzwerke in Nordrhein-Westfalen geht voran: Nach dem Startschuss im Juni 2008 mit der Teilnahme von 19 Regionen aus dem ehemaligen Projekt „Selbstständige Schule“, ma­chen sich jetzt fünf neue Regionen auf den Weg. In Düren, Borken, Aa­chen, Mülheim und Gelsenkirchen werden in diesen Tagen die Koope­rationsverträge unterschrieben. Im März kommt der Kreis Lippe dazu. Ziel der Vereinbarungen ist: Alle kommunalen und gesellschaftlichen Kräfte vor Ort werden zur Unterstützung von Schulen gebündelt.

Regionale Bildungsnetzwerke schaffen den Schulen, Kommunen und der Schulaufsicht bisher nicht bekannte Informations- und Kommunika­tionsplattformen. Die Schulen können sich hier schulformübergreifend vernetzen, mit dem Schulträger und der Schulaufsicht eng zusammen­arbeiten und unbürokratisch den Fortbildungsbedarf und Ressourcen­einsatz abstimmen. Landesweit werden dafür drei Gremien geschaffen: Regionale Bildungskonferenzen, Lenkungskreise und Geschäftstellen bilden die Strukturen der Bildungsnetzwerke.

Schulministerin Barbara Sommer: „Das Ziel ist es, durch die Bündelung aller Kräfte die Schulen noch besser zu machen. Unsere Chance liegt in der Zusammenarbeit aller Partner einer Region vor Ort. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle an Bildung Beteiligten wollen sich über ihre Arbeit austauschen und sich weiter unterstützen. Gemeinsame Arbeit und Ziele machen Schulen stärker und effizienter.“

Mit dem Schulgesetz wurden den Schulen nach innen mehr Freiräume und mehr Selbständigkeit gegeben. Der notwendige zweite Schritt ist, alle Schulen nach außen mit all jenen zu vernetzen, ohne deren Beitrag eine gute Schule nicht gelingen kann. Ministerin Sommer: „Gute Schu­len sind eigenverantwortliche Schulen. Und: Gute Schulen sind solche, die mitten im Leben stehen, die in Gesellschaft und Wirtschaft verankert sind. Wer eine ganzheitliche Bildung will, muss das Interesse aller an Schulen wecken und bündeln.“

Die Idee einer engen Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen wurde in dem zum 31. Juli 2008 ausgelaufenen Modellprojekt „Selb­ständige Schule“ in 19 Modellregionen erfolgreich erprobt. Ziel ist es nun, über diese Regionen hinaus bis zum Jahr 2010 in allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes regionale Bildungsnetzwerke zu gründen.

Die weiteren Termine für die Vertragsunterzeichnung:

20. Januar 2009 Borken (mit Staatssekretär Günter Winands)
22. Januar 2009 Aachen (mit Ministerin Barbara Sommer)
23. Januar 2009 Mülheim und Gelsenkirchen (mit Ministerin Barbara Sommer)
13. März 2009 Lippe (mit Ministerin Barbara Sommer)

 

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