Fünf Jahre „Eine-Welt-Filmpreis“ - Minister Armin Laschet: „Entwicklungspolitische Filme stärken Bewusstsein für globale Zusammenhänge“

15. Juni 2009

Fünf Jahre „Eine-Welt-Filmpreis“ - Minister Armin Laschet: „Entwicklungspolitische Filme stärken Bewusstsein für globale Zusammenhänge“

Am Mittwoch, dem 17. Juni 2009, um 18.00 Uhr, verleiht Minister Armin Laschet den „Eine-Welt-Filmpreis Nordrhein-Westfalen 2009“. Der Preis wird von der Landesregierung gestiftet. Die Preisverleihung findet tradi­tionell im Mediapark Köln statt.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

Am Mittwoch, dem 17. Juni 2009, um 18.00 Uhr, verleiht Minister Armin Laschet den „Eine-Welt-Filmpreis Nordrhein-Westfalen 2009“. Der Preis wird von der Landesregierung gestiftet. Die Preisverleihung findet tradi­tionell im Mediapark Köln statt.

Mit dem Preis werden in diesem Jahr zum fünften Mal Filme ausge­zeichnet, die für Probleme in Ländern des Südens sensibilisieren. Die Filme zeigen Ansätze zur Veränderung auf und ermöglichen den Zu­schauern einen Perspektivwechsel.

Mit dem bundesweit einmaligen Filmpreis, der alle zwei Jahre vergeben wird, würdigt die nordrhein-westfälische Landesregierung die Arbeit von Regisseuren und Filmschaffenden, die sich Themen der Globalisierung, der Entwicklungszusammenarbeit und der Eine-Welt-Politik widmen.

„Wir brauchen Film- und Fernsehproduktionen, die einen differenzierten Blick auf die Welt werfen. Entwicklungspolitische Filme stärken das Be­wusstsein für globale Zusammenhänge. Sie können und sollen beim Zuschauer die Motivation zum eigenen Handeln anregen“, so Minister Laschet.

Ausgewählt wurden die Preisträger durch eine Jury des Fernsehwork­shops Entwicklungspolitik, ein Zusammenschluss von Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit, der interkulturellen Bildungsar­beit und dem Film- und Fernsehbereich.

In diesem Jahr wurde dreimal der erste Platz vergeben, der mit jeweils 2.000 Euro dotiert ist:

  • Der Film „Memory Books. Damit du mich nie vergisst.“ der deutschen Filmemacherin Christa Graf thematisiert HIV/Aids auf eine ganz un­gewöhnliche Weise, indem er die Stärke der erkrankten ugandischen Mütter in den Vordergrund stellt, und damit stereotype Armutsbilder umgeht.
  • Der Film „Gold über alles“ des australischen Filmemachers Robert Nugent beleuchtet die Problematik des Goldabbaus in Westafrika und appelliert unaufdringlich, globale Ökonomie gerechter und men­schenwürdiger zu gestalten.
  • Ebenso außergewöhnlich ist „Deweneti. Irgendwo in Afrika“ der sene­galesischen Filmemacherin Dyana Gaye. Humorvoll und kindgerecht bringt der Kurzfilm verschiedenste Themen afrikanischer Gegenwart zur Sprache.

Kooperationspartner der Veranstaltung sind der Fernsehworkshop Entwicklungspolitik, die Melanchthon-Akademie und die Aktion Weißes Friedensband.

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