Fünf der besten Schülerzeitungen kommen aus Nordrhein-Westfalen

28. Mai 2009

Fünf der besten Schülerzeitungen Deutschlands kommen aus Nordrhein-Westfalen

Fünf Schülerzeitungen aus Nordrhein-Westfalen gehören zu den Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs der Bundesländer. Die Redakteurinnen und Redakteure der Schülerzeitungen werden am heutigen Donnerstag im Bundesrat in Berlin ausgezeichnet.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Fünf Schülerzeitungen aus Nordrhein-Westfalen gehören zu den Gewinnern des Schülerzeitungswettbewerbs der Bundesländer. Die Redakteurinnen und Redakteure der Schülerzeitungen werden am heutigen Donnerstag im Bundesrat in Berlin ausgezeichnet.

  • Die Zeitung „Swistolino“ der Swistbachschule Heimerzheim ist die beste deutsche Grundschulzeitung. Sie gewann den ersten Preis in der Kategorie Grundschule.
  • „Grimm-Kids“ der Gebrüder-Grimm-Schule in Moers errang den dritten Preis  in der Kategorie Grundschule.
  • „Notenfrei“ der Städtischen Realschule Kleve-Kellen erhielt den dritten Preis  in der Kategorie Realschule.
  • „KraSs“ der Düsseldorfer Alfred-Adler-Schule gewann den dritten Preis in der Kategorie Förderschule.

Den Sonderpreis „Medien mit Mut“ gewann „Kogel-Street-News“ der Ganztagshauptschule Kogelhäuserstraße in Stolberg (Rheinland). Der Preis ehrt eine Schülerzeitung, die sich besonders gegen Gewalt ge­genüber Minderheiten oder Andersdenkenden einsetzt. Als Partner des Wettbewerbs verleiht ihn die Amadeus Antonio Stiftung, eine Initiative gegen rechte Gewalt.

Schulministerin Barbara Sommer: „Ich freue mich, dass wir in Nordrhein-Westfalen so viele gute Schülerzeitungen haben. Schülerzeitungen gelten zu Recht als Sprachrohr der Schülerschaft. Sie kennen die Themen der Jugendlichen, greifen ihre Fragen und Probleme auf, hinterfragen kritisch den Schulalltag. Die jungen Redakteurinnen und Redakteure der Schülerzeitungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Schulkultur. Sie fördern die Diskussion und damit die Demokratie an unseren Schulen.“

Den Schülerzeitungswettbewerb der Länder veranstalten die Kultus­ministerkonferenz und die Jugendpresse Deutschland. Das Motto des Wettbewerbs lautet „Kein Blatt vorm Mund“. Es gibt sechs Hauptkate­gorien: Grundschule, Hauptschule, Realschule/Gesamtschule (Sekun­darstufe I), Gymnasium/Gesamtschule (Sekundarstufe II), Berufs­bildende Schule, Förderschule. Die erstplatzierten Schulen erhalten für ihre Zeitung 1.000 Euro, die drittplatzierten je 250 Euro.

Als Vertreter der Kultusministerkonferenz führt in diesem Jahr Günter Winands, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, den Juryvorsitz. 1.800 Schülerre­daktionen aus ganz Deutschland haben sich 2009 beworben.

Aus den Begründungen der Jury

Titel

Laudatio

Swistolino

Swistolino, die „Taschenzeitung der Swistbachschule Heimerzheim“, ist klein, aber oho. Mit frischen Farben, übersichtlichem Layout und handlichem Format präsen­tiert sie Themen, die junge Leser interessieren. Vom Klassenausflug über Computertipps und Brötchentests bis hin zu Witzen ist alles da, was eine Zeitung für Grundschüler braucht. (…)

Grimm-Kids

(…) Auf mehr als 130 eindrucksvollen Seiten erfährt der Leser nicht nur Interessantes über das Leben in der Schule. Berichtet wird unter der Überschrift „Friedenstauben aus Moers“ auch über Ereignisse der Heimatstadt, Liebe in der Disko und eine Gruselnacht in der Zentralbibliothek. Das Redaktionsteam zieht wirklich alle Register journalistischer Ausdrucksformen und verirren kann sich in diesem dicken Heft auch niemand, denn alles ist sauber und übersichtlich strukturiert. (…) 

Notenfrei

(…) Das Titelthema „Advent“ wird immer wieder auf lustige, altersgerechte Weise aufgegriffen. So erhält der Leser beispielsweise die Anregung, sich dieses Jahr doch einmal mit einem pinken Weihnachtsbaum zu versuchen. Überhaupt gelingt es exzellent, schul­bezogene mit jugendrelevanten Themen im Allge­meinen zu verbinden. (…)

KraSs

(…) KraSs, das heißt: Kranke Schüler schreiben. (…) Das Besondere an KraSs ist, dass in den sehr persön­lichen Berichten nicht der Therapeut die Feder führt, sondern die Schüler ihre eigene, ungefilterte Perspek­tive zum Ausdruck bringen. (…)

 

 

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