Fremdsprachen häufiger von ausländischen Lehrkräften unterrichten

30. Juni 2009

Fremdsprachen sollen häufiger von ausländischen Lehrkräften unterrichtet werden

Das Schulministerium hat die neue Initiative TAP („Teacher Acquisition Programme“) gestartet. Ziel ist, mehr ausländische Lehrkräfte für den fremdsprachlichen Unterricht an Nordrhein-Westfalens Schulen zu gewinnen. Die Muttersprachler sollen entweder Fremdsprachenunterricht oder bilingualen Fachunter­richt erteilen.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Das Schulministerium des Landes Nordhrein-Westfalen hat heute die neue Initiative TAP („Teacher Acquisition Programme“) gestartet. Ziel ist, mehr ausländische Lehrkräfte für den fremdsprachlichen Unterricht an Nordrhein-Westfalens Schulen zu gewinnen. Die Muttersprachler sollen entweder Fremdsprachenunterricht oder bilingualen Fachunter­richt erteilen.

„Von Muttersprachlern zu lernen ist ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler“, sagt Schulministerin Barbara Sommer. „Direkter Kontakt zu ‚native speakern’ gibt einen Motivationsschub. Die Jugendlichen hören die fremde Sprache und erleben die fremde Kultur aus nächster Nähe. Ich ermutige die Schulen, qualifizierte Muttersprachler für den Schul­dienst zu gewinnen.“

Die Initiative TAP wirbt mit Informationsaushängen, Rundmails und Flyern vorrangig in englischsprachigen Ländern und zudem in französisch- und spanischsprachigen. Die Partnerschulen nordrhein-westfälischer Schulen werden gezielt auf die Möglichkeit einer Gast­lehrtätigkeit für ihr Kollegium aufmerksam gemacht. Außerdem bietet die Homepage des Schulministeriums eine wöchentlich aktualisierte Stellenbörse und einen Leitfaden für alle interessierten Bewerberinnen und Bewerber.

Für den Schuldienst in Nordrhein-Westfalen können sich neben im Ausland ausgebildeten Lehrkräften auch Absolventinnen und Absol­venten ausländischer Hochschulen bewerben. Je nach Hochschulab­schluss können die Muttersprachler an verschiedenen Schulformen zum Einsatz kommen: Wenn sie an einer Schulform der Sekundarstufe I unterrichten wollen, müssen sie mindestens einen regulären Bachelorabschluss vorweisen. Für die Schulformen der Sekundarstufe II wird ein in acht Semestern Regelstudienzeit an einer Universität erwor­bener Bachelor oder ein Master benötigt.

Muttersprachliche Lehrkräfte bekommen zunächst einen Vertrag für ein Jahr. Innerhalb dieser Zeit müssen sie sich berufsbegleitend päda­gogisch weiterqualifizieren. Anschließend können sie auf Dauer einge­stellt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Muttersprachler befristet Vertretungsunterricht übernehmen. Dann ist keine weitere pädago­gische Qualifizierung vorgesehen.

Weitere Informationen bietet http://www.schulministerium.nrw.de/TAP.

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