Internet-Informationen zum Ehrenamt im Justizvollzug

31. März 2010

Freiwillig ins Gefängnis – Internet-Informationen zum Ehrenamt im Justizvollzug unter www.ehrenamt-justizvollzug.nrw.de

Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich um die Betreuung von Strafgefangenen kümmern wollen, finden jetzt im Internet-Auftritt der nordrhein-westfälischen Justiz ein umfassendes Informationsangebot.

Das Justizministerium teilt mit:

Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich um die Betreuung von Strafgefangenen kümmern wollen, finden jetzt im Internet-Auftritt der nordrhein-westfälischen Justiz ein umfassendes Informationsangebot.

Unter www.ehrenamt-justizvollzug.nrw.de gibt es Antworten unter anderem auf die Fragen: Was bedeutet Strafvollzug? Welche und wie viele Anstalten gibt es in Nordrhein-Westfalen? Wie werde ich ehren­amtlicher Betreuer? Gibt es Möglichkeiten zur Fortbildung? Wo und wie kann ich mich mit anderen austauschen?

Derzeit sind landesweit rund 2.100 Menschen ehrenamtlich im Justiz­vollzug aktiv. Sie engagieren sich als Einzelbetreuer für Gefangene oder leiten Freizeit- und Gesprächsgruppen. Sie begleiten Inhaftierte bei und nach der Haftentlassung und sind für sie eine unverzichtbare Brücke zwischen "drinnen und draußen".

"Das Ehrenamt im Justizvollzug ist eine besondere Form des bürger­schaftlichen Engagements, auf das unsere Gesellschaft in immer größerem Maße angewiesen ist", betonte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter heute (Mittwoch, 31. März 2010) in Düsseldorf. Gerade für Gefangene im geschlossenen Vollzug, deren Kontakte zur Außenwelt im stärksten Maße beschränkt sind, sei jede Form der Kom­munikation mit der Außenwelt von außerordentlich großer Bedeutung. "Wichtig ist vor allem, dass die Ehrenamtlichen ihre freie Zeit dafür ein­setzen, den Gefangenen zu zeigen, dass die Welt 'draußen' sie nicht vergessen hat. Dass es noch Menschen gibt, die sich um sie kümmern, auch wenn familiäre oder freundschaftliche Bindungen gefährdet oder zerrüttet sind."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Justizministeriums, Telefon 0211 8792-255 oder -464.

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