Fortschrittskongress 2016

25. Januar 2016

Fortschrittskongress des Landes 2016: „Fortschritt global - regional - zuhause in NRW“

Dritter Fortschrittskongress des Landes zum Thema "Fortschritt global - regional - zuhause in NRW!"

Was ist Fortschritt? Was ist Wohlstand? Wie lässt sich die Schere zwischen Arm und Reich schließen? Beim NRW-Fortschrittskongress haben die Minister Garrelt Duin, Svenja Schulze, Michael Groschek und Rainer Schmeltzer mit rund 300 Interessierten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutiert.

 
Die Landesregierung teilt mit:

Was ist Fortschritt? Was ist Wohlstand? Wie lässt sich die Schere zwischen Arm und Reich schließen? Über 300 Interessierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben auf dem dritten Fortschrittskongress des Landes über diese und andere Fragen mit Experten und den Ministern Garrelt Duin, Svenja Schulze, Michael Groschek und Rainer Schmeltzer diskutiert.

Impulse für die Diskussion gaben Dr. Carrie Exton von der OECD, Prof. Dr. Claus Leggewie vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen und Prof. Dr. Dirk Meissner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik.

Dritter Fortschrittskongress des Landes zum Thema "Fortschritt global - regional - zuhause in NRW!"

„Nordrhein-Westfalen ist ein wirtschaftlich starkes Land“, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Fortschritt heißt für uns, neue Herausforderungen im Sinne der Menschen zu bewältigen. Dafür brauchen wir eine zukunftsorientierte Wirtschaft mit sicheren Arbeitsplätzen. Und wir haben die Verpflichtung, Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Not fliehen, den Weg für eine eigene Zukunftsgestaltung zu ebnen - in Nordrhein-Westfalen und in den Herkunftsländern. Wir müssen entschieden die Fluchtursachen bekämpfen.“

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erklärte zur Zukunft der Wissenschaft: „Der demografische Wandel, die Ressourcenverknappung oder der Klimawandel betreffen die Menschen in vielen Regionen der Erde gleichermaßen. Technische Lösungen alleine werden langfristig weder die großen globalen Herausforderungen bewältigen, noch werden sie alleine regionales oder globales Wirtschaftswachstum sicherstellen. Was wir brauchen, ist ein inter- und transdisziplinärer Forschungsansatz in der Wissenschaft, der alle Disziplinen und Akteure zum richtigen Zeitpunkt einbezieht. Fortschritt ist mehr als neue Technologie.“

Stadtentwicklungsminister Michael Groschek sagte: „Unsere Städte tragen derzeit die Hauptlast in Bezug auf Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Migranten. Wir müssen alles tun, um sie mit Ressourcen, Finanzmitteln und verlässlichen Rahmenbedingungen zu unterstützen. Zudem müssen wir noch intensiver dabei helfen, staatliches Handeln und bürgerschaftliches Engagement miteinander zu verzahnen. Integration gelingt vor Ort, wenn wir Bürger und Verwaltungen nicht überfordern und innerhalb der Städte einen fairen Lastenausgleich erreichen. Das vielfältige Engagement, das wir in der Stadt- und Quartiersentwicklung erleben, macht Mut, dass Integration gelingen kann“.

Arbeits- und Integrationsminister Rainer Schmeltzer hob die Bedeutung der Sozialpartnerschaft hervor: „Wir setzen auf faire Arbeit und fairen Wettbewerb, denn sichere Arbeitsplätze und faire Entlohnung sind die Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Wir stehen heute vor großen Herausforderungen, die aber auch Chancen bedeuten: Wir müssen uns fragen, wie wir künftig arbeiten wollen, wenn viele Menschen neben sicherem Einkommen zunehmend auch eine Sinnerfüllung in ihrer Arbeit suchen. Wenn immer mehr junge Menschen studieren, steht das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung auf dem Prüfstand. Und der technische Wandel verlangt ständige Qualifizierung und lebensbegleitendes Lernen. Deshalb müssen und wollen wir den Fortschritt aktiv gestalten.“

Hintergrund

Mit dem 2013 gestarteten Dialogprozess „Fortschritt gestalten“ sucht die Landesregierung den Austausch mit Wirtschaft, Wissenschaft und gesellschaftlichen Gruppen, um gemeinsam Lösungen für die aktuellen ökonomischen und sozialen Veränderungen zu entwickeln.

Dazu gehört auch die Auszeichnung der „Orte des Fortschritts“ aus Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, Stadtentwicklungsprojekten oder Initiativen von gesellschaftlichen Gruppen, Medien und Kreativen, die mit vorbildlichen Ideen und Lösungen auffallen.

Weitere Informationen

www.fortschritt-gestalten.nrw.de

 

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