Miltenyi Biotec als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet

14. November 2011

Fortschritt NRW: Ministerin Schulze zeichnet Miltenyi Biotec als „Ort des Fortschritts“ aus

Im Rahmen der Initiative „Fortschritt NRW“ zeichnete Wissenschafts­ministerin Svenja Schulze das Biotechnologieunternehmen Miltenyi Biotec aus Bergisch-Gladbach als „Ort des Fortschritts“ aus.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Im Rahmen der Initiative „Fortschritt NRW“ zeichnete Wissenschafts­ministerin Svenja Schulze heute das Biotechnologieunternehmen Miltenyi Biotec aus Bergisch-Gladbach als „Ort des Fortschritts“ aus.

„Das Thema Gesundheit gehört zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft. Es umfasst maßgeblich auch soziale, ökonomische und ökologische Gesichtspunkte“, so Ministerin Schulze. Ein möglicher Ansatz zur Lösung all dieser Probleme ist die individuali­sierte Medizin. Sie wird zu großen Veränderungen in Wissenschaft, Technikentwicklung und medizinischer Versorgung führen. Die persona­lisierte Medizin bietet eine gute Chance, in den kommenden Jahrzehn­ten für eine bessere Vorsorge, eine zielgenauere Therapie und Nach­sorge zur Verbesserung des Gesundheitssystems zu führen. „Miltenyi Biotec ist mit der Entwicklung einer hochrelevanten Schlüsseltech­nologie im Bereich der Zelltherapie die Bereitstellung eines wichtigen technischen Lösungsansatzes gelungen – insbesondere für die perso­nalisierte Medizin“, begründet Ministerin Schulze die Auszeichnung.

„Die biomedizinische Forschung steht heute in vielen Bereichen vor einem Durchbruch“, bekräftigt Stefan Miltenyi, Firmengründer und Geschäftsführer des Unternehmens. „Die Arbeit unseres engagierten multidisziplinären Teams hilft Forschern weltweit, Krankheitsprozesse aufzuklären und zu verstehen. Unser besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich der Zelltherapie, in dem Zellen als Arzneimittel eingesetzt werden.“

Besonders beeindruckt zeigte sich Ministerin Schulze auch vom Enga­gement des Unternehmens im Bereich Ausbildung und der Auslobung des Miltenyi-Biotec-Preises für herausragende Arbeiten von Biologisch-Technischen-Assistenten (BTA) im Bereich FuE. „Eine gute Bildung ist einer der wesentlichen positiven Standortfaktoren für Nordrhein-West­falen“, erklärte Svenja Schulze. „Miltenyi Biotec unterstützt aktiv das Ziel der Landesregierung, den Übergang von Schule in Beruf zu verbessern. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt und entspricht in ganz besonderem Maße dem Nachhaltig­keitsgedanken von Fortschritt NRW.“

Hintergrundinformationen

Die Miltenyi Biotec GmbH ist ein Biotechnologieunternehmen mit Hauptsitz in Bergisch Gladbach und der führende Anbieter von Pro­dukten für die biomedizinische Forschung und Zelltherapie. Die Firma wurde 1989 durch Stefan Miltenyi gegründet und startete mit Produkten zur magnetischen Zellsortierung und -analyse (MACS). Sie ist damit eines der ältesten sowie hinsichtlich Mitarbeiterzahl und Umsatz größten deutschen Unternehmen der Biotechnologie-Branche.

„Fortschritt NRW“ steht für eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Denn nachhaltiger Fortschritt bedeutet mehr als tech­nologische Neuentwicklungen. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Fortschritt bezieht die soziale Frage ein und verbindet Ökonomie und Ökologie.

„Orte des Fortschritts“ sind Punkte in Nordrhein-Westfalen, an denen sich nachhaltiger Fortschritt „made in NRW“ ablesen lässt. Mit der Aus­zeichnung als „Ort des Fortschritts“ wird der besondere Beitrag der Institution zu einem qualitativen Fortschritt in NRW gewürdigt und sicht­bar gemacht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Nordrhein-Westfalen als Ort der Wissenschaft und Industrieland mit starken Regionen und einer lebendigen Kultur hervorragende Chancen hat, Fortschritt zu organi­sieren und zu gestalten.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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