Forschungsbericht „Hybrid Parks“

Minister Michael Groschek
8. Juli 2015

Forschungsbericht „Hybrid Parks“ zur zukünftigen Entwicklung der Grünen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen vorgestellt

Forschungsbericht über neue Anforderungen an Parks und Gärten veröffentlicht

Der Bericht „Hybrid Parks“ wertet Erfahrungen im europäischen Raum mit den ökologischen, sozialen und ökonomischen Beiträgen von Gärten, Parks und öffentlichem Grün zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung aus.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Einen Forschungsbericht über neue Anforderungen an Parks und Gärten für das Land Nordrhein-Westfalen hat jetzt das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur, die Stiftung Schloss Dyck, im Auftrag des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr herausgegeben und auf den Internetseiten des NRW-Bauministeriums veröffentlicht. Der Bericht „Hybrid Parks“ wertet Erfahrungen im europäischen Raum mit den ökologischen, sozialen und ökonomischen Beiträgen von Gärten, Parks und öffentlichem Grün zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung aus.

Schloss Dyck im Rhein-Kreis Neuss ist nicht nur als Kulisse für „Verbotene Liebe“ und bei Oldtimerfreunden durch die „Classic Days“ bekannt. Das Wasserschloss mit seinem englischen Landschaftsgarten gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern im Rheinland. Im Jahr 2002 fand hier die Landesgartenschau statt. Heute beherbergt es das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur und gehört zum Europäischen Gartennetzwerk (European Garden Heritage Network).

Zu diesem Netzwerk gehören rund 170 Gärten in zwölf europäischen Ländern. Die waren Gegenstand einer von der EU geförderten (INTERREG Programm) Forschungsarbeit „Hybrid Parks“. Das Projektvolumen für „Hybrid Parks“ betrug rund 2,4 Millionen Euro. Das europaweite Projekt beschäftigte sich mit den ökologischen, sozialen und ökonomischen Beiträgen von Gärten, Parks und öffentlichem Grün zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung - auch vor dem Hintergrund des Klimawandels und den sich ändernden Nutzeranforderungen. Im Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Maßnahmen in den zehn Partnerländern erarbeiteten die Projektpartner ein Modell zur Entwicklung zukünftiger „hybrider“ Parks und Gärten in Europa. (http://www.hybridparks.eu/).
 
Das Bauministerium hat das EU-Projekt „Hybrid Parks“ mit dem jetzt vorliegenden Forschungsauftrag begleiten lassen, um die aus dem INTERREG-Projekt sowie der kontinuierlichen Arbeit des Netzwerkes gewonnenen Erkenntnisse mit anderen beispielhaften Projekten zu vergleichen und die Übertragbarkeit auf nordrhein-westfälische Kommunen zu untersuchen und zu konkreten Empfehlungen zusammen zu fassen.

Bauminister Michael Groschek zu dem Projekt: „‘Weise gehen in den Garten‘, das wusste bereits Joachim Ringelnatz. Gärten und Parkanlagen spielen in der europäischen Kulturgeschichte eine große Rolle. Unterschiedliche Ideen, Gemeinsamkeiten und Zukunftsperspektiven herauszuarbeiten, das ist gelebte europäische Integration. Als oberste Denkmalschutzbehörde sind wir der europäischen Gartenkunst besonders verpflichtet. Heute kommen noch mehr Interessen hinzu: die soziale, integrative und ökologische Bedeutung von Freiräumen wird in der Stadtplanung und angesichts des Klimawandels immer wichtiger.“

Mit der Zielsetzung nachhaltiger Stadt-und Regionalentwicklung und mit der politischen Schwerpunktsetzung einer Grünen Stadt, wie sie in Nordrhein-Westfalen erfolgt ist, steigen auch die Anforderungen an die öffentlichen zugänglichen Freiflächen und Parks. Der jetzt zur Verfügung stehende Forschungsbericht benennt Chancen und Herausforderungen für die zukünftige Arbeit für und mit Parks und Gärten. Er zeigt Entwicklungsmöglichkeiten und Ressourcen auf.

Den Forschungsbericht mit Anhang finden Sie auf http://www.mbwsv.nrw.de/.
 

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