Flughäfen: Forscher entwickeln Sicherheitssystem für Landebahnen

22. April 2010

Forscherteam aus Nordrhein-Westfalen entwickelt Sicherheitssystem für die Landebahnen von Flughäfen / Innovationsministerium fördert die Entwicklung mit 2,7 Millionen Euro

Um die Start- und Landebahnen von Flughäfen in Zukunft automatisch auf Fremdkörper zu prüfen, entwickelt ein Forscherteam aus Nordrhein-Westfalen ein inno­vatives und allwettertaugliches Sicherheitssystem.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Damit Flugzeuge sicher starten und landen können, kontrolliert das Bodenpersonal laufend, ob Gegenstände auf der Rollbahn liegen. Die Kontrolle der riesigen Areale ist jedoch enorm zeitaufwändig. Um die Start- und Landebahnen in Zukunft automatisch auf Fremdkörper zu prüfen, entwickelt ein Forscherteam aus Nordrhein-Westfalen ein inno­vatives und allwettertaugliches Sicherheitssystem. Sensoren liefern dabei die Daten für ein aktuelles Lagebild. Dadurch lassen sich auch kleinste Gegenstände, wie beispielsweise Schrauben, einfacher auf­finden und identifizieren. Für die Entwicklung dieses Verfahrens stellt das Innovationsministerium in den nächsten drei Jahren 2,7 Millionen Euro zur Verfügung. Das Vorhaben wird im Rahmen des Spitzentech­nologiewettbewerbs "Hightech.NRW" des Innovationsministeriums gefördert.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart wünschte der Forscher­gruppe viel Erfolg für das Projekt. In dem Forscherteam haben sich die Fraunhofer-Institute FHR und FKIE in Wachtberg, das Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) der Universität Siegen sowie die Unternehmen PMDTechnologies GmbH aus Siegen und Wilhelm Winter GmbH & Co. KG aus Ratingen zusammengeschlossen.

In dem 2008 erstmalig ausgelobten Wettbewerb "Hightech.NRW" des Innovationsministeriums werden branchenübergreifend neue Hightech­projekte gefördert - vorausgesetzt, diese bauen auf international heraus­ragender Spitzenforschung auf und schlagen eine Innovationsbrücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Bis 2013 stehen dafür bis zu 170 Millionen Euro in drei Wettbewerbsrunden aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm zur Verfügung. Zwei Wettbewerbsrunden sind bereits abge­schlossen, die dritte Ausschreibung läuft derzeit. Landesweit hatten sich mehr als 250 Partner aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen an den beiden ersten Ausschreibungen des Spitzentech­nologiewettbewerbs beteiligt. Eine Jury unter dem Vorsitz von Professor Heinz Riesenhuber, ehemaliger Bundesminister für Forschung und Technologie (1982 – 1993), hatte die Gewinnervorhaben ausgewählt.

Weitere Informationen unter www.innovation.nrw.de/wettbewerbe und www.ziel2-nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896-4790.

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