Kreis Lippe: Modellregion für Energieeffizienz

11. September 2009

Forscher der privaten Fachhochschule Bielefeld machen den Kreis Lippe zur Modellregion für Energieeffizienz / Öffentliche Gebäude werden energetisch saniert – hohe Heizkostenersparnis

Das Innovationsministerium stellt in den kommenden zwei Jahren 112.500 Euro zur Verfügung, um den Kreis Lippe dabei zu unterstützen, zu einer Modellregion für Energieeffizienz zu werden. Bielefelder Wis­senschaftler der privaten Fachhochschule des Mittelstands werden ge­meinsam mit dem Kreis Lippe alle öffentlichen Gebäude energetisch optimieren.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie:

Das Innovationsministerium stellt in den kommenden zwei Jahren 112.500 Euro zur Verfügung, um den Kreis Lippe dabei zu unterstützen, zu einer Modellregion für Energieeffizienz zu werden. Bielefelder Wis­senschaftler der privaten Fachhochschule des Mittelstands werden ge­meinsam mit dem Kreis Lippe alle öffentlichen Gebäude energetisch optimieren. Damit soll der Energiebedarf der Gebäude massiv gesenkt werden. Das Vorhaben gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Transfer.NRWFH-EXTRA“. Innovationsminister Prof. Andreas
Pinkwart gratulierte dem Team und wünschte ihm viel Erfolg.

In diesem Transferwettbewerb des Innovationsministeriums werden gemeinsame Forschungsprojekte nordrhein-westfälischer Fachhoch­schulen und Unternehmen überwiegend der Region gefördert. Bis 2013 stehen dafür bis zu 28 Millionen Euro in drei Wettbewerbsrunden aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm zur Verfügung. Die erste Wettbewerbs­runde ist abgeschlossen, die zweite Runde startet noch in diesem Jahr. Landesweit wurden bei der ersten Ausschreibung 47 Projektskizzen eingereicht. Eine Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Tilo Pfeifer, Eme­ritus der RWTH Aachen und Vorsitzender der Gesellschaft für Quali­tätswissenschaft, hat die Gewinnervorhaben ausgewählt.

Fast 40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Gebäudenutzung. Experten gehen davon aus, dass bei einem Zusatz­aufwand von rund acht Prozent der Baukosten der Passivhausstandard erreicht werden kann und damit der Heizwärmebedarf pro Jahr um rund zehn Prozent sinkt. Der Kreis Lippe strebt deshalb an, in allen öffentli­chen Gebäuden den Passivhausstandard umzusetzen. Die Finanzie­rung dieses Begleitvorhabens erfolgt gemeinsam durch das Land Nord­rhein-Westfalen, die private Fachhochschule des Mittelstands und durch den Landkreis Lippe.

Weitere Informationen unter www.innovation.nrw.de/wettbewerbe und www.ziel2-nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211/896-4790.

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