Forschen in NRW

Bild mit Formeln auf einer Tafel
17. August 2016

Forschen in NRW: Landesregierung vergibt Kurzzeitstipendien an Studierende aus Israel, den Palästinensischen Gebieten und Jordanien

Im Rahmen eines Kurzzeit-Stipendienprogramms kommen 25 Studierende aus Israel, den Palästinensischen Gebieten und Jordanien in diesen Wochen nach Nordrhein-Westfalen, um an NRW-Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu forschen.

 
Der Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei und die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilen mit:

25 Studierende aus Israel, den Palästinensischen Gebieten und Jordanien kommen in diesen Wochen nach Nordrhein-Westfalen, um an NRW-Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu forschen. Im Rahmen eines Kurzzeit-Stipendienprogramms erhalten sie die Gelegenheit, jeweils bis zu drei Monate lang Forschungsarbeiten (z. B. Messungen, Modellrechnungen, Archivstudien oder demoskopische Studien) an Instituten der Hochschulen durchzuführen, die für die Erstellung ihrer Abschlussarbeiten bzw. Dissertationen an ihrer Heimathochschule von Belang sind.

Hierzu werden sie in Forschungs- und Arbeitsgruppen an den Hochschulen in NRW eingebunden, bekommen dabei die Möglichkeit, sich aktiv an laufenden Forschungen und Projekten zu beteiligen und werden in Methodiken des Arbeitsgebietes eingeführt. Am diesjährigen Kurzzeitstipendien-Programm beteiligen sich die Universitäten in Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Paderborn, Wuppertal, die Folkwang Universität der Künste und das Universitätsklinikum in Essen, die Fachhochschulen in Bielefeld, Bonn-Rhein-Sieg, Dortmund und Münster sowie das Forschungszentrum Jülich.

„Ich freue mich über das große Interesse der Hochschulen, an dem Programm teilzunehmen“, sagt Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „In der globalisierten Welt wird Forschung immer internationaler. Das Programm hilft angehenden Akademikerinnen und Akademikern, bilaterale Kontakte und Netzwerke aufzubauen, auf deren Grundlage wissenschaftliche Kooperationen intensiviert werden können.“ Das Kurzzeitstipendien-Programm wird aus dem Etat des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien mit 100.000 Euro finanziert. Für den Europaminister ist entscheidend, dass die Stipendien interkulturelle Verständigung zwischen jungen Menschen aus Nordrhein-Westfalen und dem Nahen Osten fördern: „In einer Zeit, die von Krieg und Krisen geprägt ist, brauchen wir vor allem den Dialog. Wir wollen jungen Menschen über ihre Forschungen Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch bieten. Nur so ermöglichen wir eine Vertrauensbasis für die Zukunft“, sagt Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Chef der Staatskanzlei.

Das NRW-Stipendienprogramm basiert auf einer 2004 zwischen Israel und der Landesregierung abgeschlossenen Absichtserklärung, die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer auszubauen. In der Anfangsphase richtete sich das Programm ausschließlich an junge Menschen aus Israel, in den Folgejahren wurde es auf die Palästinensischen Gebiete und Jordanien ausgedehnt.

Wenn Sie Interesse haben, über einzelne Stipendiaten zu berichten, können Sie über die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen oder die Pressestelle des Ministers für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Kontaktdaten zu Ansprechpartnern an den einzelnen Hochschulen erhalten.

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