Flächenpool NRW geht in den Regelbetrieb – Probephase erfolgreich beendet

18. März 2014

Flächenpool NRW geht in den Regelbetrieb – Probephase erfolgreich beendet / Neues Leben für brachliegende Flächen

Um Städte und Gemeinden bei der Gewinnung von Flächen für ihre innere Entwicklung zu unterstützen, hat die Landesregierung beschlossen, den Flächenpool NRW im Regelbetrieb weiterzuführen. Ziel des Verfahrens ist es, brachliegende Flächen in den Kommunen bedarfsorientiert und standortgerecht neuen Nutzungen zuzuführen. „Der Flächenpool NRW ist das neue zentrale Instrument zum Flächenmanagement in Nordrhein-Westfalen. Mit Konsens und Transparenz erschließen wir in unseren Innenstädten alte Brachflächen für neue Nutzungen“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek.

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Um Städte und Gemeinden bei der Gewinnung von Flächen für ihre innere Entwicklung zu unterstützen, hat die Landesregierung beschlossen, den Flächenpool NRW im Regelbetrieb weiterzuführen. Ziel des Verfahrens ist es, brachliegende Flächen in den Kommunen bedarfsorientiert und standortgerecht neuen Nutzungen zuzuführen.

„Der Flächenpool NRW ist das neue zentrale Instrument zum Flächenmanagement in Nordrhein-Westfalen. Mit Konsens und Transparenz erschließen wir in unseren Innenstädten alte Brachflächen für neue Nutzungen“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek.

Konzipiert ist der Flächenpool NRW als dialogorientiertes, auf Konsens ausgerichtetes Verfahren. Dabei räumen die Kommunen der Wiedernutzung von Brachflächen Vorrang gegenüber der Nutzung von Freiraum ein, und die Flächeneigentümer erklären verbindlich ihre Mitwirkungsbereitschaft.

In einer zweijährigen Probephase bewies der Flächenpool NRW bereits seine positive Wirkung: In zehn Kommunen wurden 41 Standorte mit einer Fläche von rund 170 Hektar erfolgreich bearbeitet. Mit Hilfe des Flächenpools wurden bereits in dieser Zeit die Kooperationsbereitschaft der Eigentümer erreicht, neue Nutzungen vereinbart, Abriss und Neubebauungen begonnen.

Flächen für Wohnen, Gewerbe, Freizeit oder andere Nutzungen stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Mit dem aktuellen Entwurf zum Landesentwicklungsplan legt die Landesregierung den Fokus vorrangig auf die Innenentwicklung der Städte.

Der Flächenpool NRW ist ein Angebot des Landes NRW an die Städte und Gemeinden, durchgeführt von NRW.URBAN und BEG NRW (BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH). Alle Städte und Gemeinden in NRW sind dazu aufgerufen, sich mit ihren, für die Innenentwicklung geeigneten Brachflächenstandorten zu bewerben. Bewerbungsunterlagen werden auf der Internetseite www.nrw-flaechenpool.de bereitgestellt. Für alle interessierten Städte und Gemeinden wird eine Auftaktveranstaltung im kommenden Monat angeboten.

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Telefon: 0211/3843-1013.

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