Fit für den Arbeitsmarkt

1. Oktober 2009

Fit für den Arbeitsmarkt / Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Dienstleistungssektor bietet gute Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

„Der Dienstleistungssektor ist auch für Menschen mit Behinderung ein Berufsfeld der Zukunft. Hier tut sich ein enormes Beschäftigungspoten­tial auf. Das bundesweit vorbildliche zweijährige Pilotprojekt der Zirkus-Jugendherberge Nettetal-Hinsbeck, in dem vier behinderte Jugendliche fit für den regulären Arbeitsmarkt gemacht werden, greift diesen Aspekt in vorbildlicher Weise auf“, erklärte heute die nordrhein-westfälische Landes­behindertenbeauftragte Angelika Gemkow.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Der Dienstleistungssektor ist auch für Menschen mit Behinderung ein Berufsfeld der Zukunft. Hier tut sich ein enormes Beschäftigungspoten­tial auf. Das bundesweit vorbildliche zweijährige Pilotprojekt der Zirkus-Jugendherberge Nettetal-Hinsbeck, in dem vier behinderte Jugendliche fit für den regulären Arbeitsmarkt gemacht werden, greift diesen Aspekt in vorbildlicher Weise auf“, erklärte die nordrhein-westfälische Landes­behindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (1. Oktober 2009) im Rahmen eines Besuchs vor Ort. „Die Jugendlichen helfen in der Küche und bei kleinen Reparaturen im Haus, sorgen mit dafür, dass der Garten in Schuss bleibt, leisten Hausmeisterdienste und sind auch für den Zimmerservice mit zuständig. Gerade vor dem Hintergrund des demo­grafischen Wandels werden solche haushaltsnahen Dienstleistungen immer wichtiger. Ein Viertel der Menschen mit Behinderung braucht Hilfe, Unterstützung und Pflege. Das sind rund 400.000 Menschen. Hinzu kommen Hunderttausende kranker und alter Menschen, die ebenfalls zeitweise oder ständig auf Hilfe angewiesen sind. Hier bieten sich neue Berufsperspektiven insbesondere für Menschen mit Behinde­rung“, so Gemkow weiter.

Das Konzept für die Ausbildung der Jugendlichen wurde gemeinsam mit dem Verein „Kindertraum“ Nettetal, dem Landschaftsverband Rheinland, der Agentur für Arbeit sowie dem Heilpädagogischen Zentrum Krefeld – Kreis Viersen entwickelt. Seit Oktober 2008 werden drei geistig behin­derte Jugendliche und ein körperlich behinderter Jugendlicher in der Jugendherberge im Servicebereich ausgebildet.

„Um die Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Dienstleistungsgewerbe zu nutzen, muss der Übergang von der Schule in den Beruf noch stärker als bisher in den Blick genommen werden. Wir brauchen eine frühzeitige und systematische Vorbereitung von Menschen mit Behinderung auf die Arbeitswelt. Sie müssen konse­quent begleitet und unterstützt werden. Für mich ist dieses Projekt ein gutes Beispiel dafür, dass die Integration von Menschen mit Behinde­rung in den regulären Arbeitsmarkt gelingt, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Dies ist vor allem das Verdienst der Elterninitiative „Kindertraum“ Nettetal und von Uwe Schummer, MdB, die das Projekt angestoßen haben“, hob Gemkow abschließend hervor.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landes­regierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211/855-3008, Fax: 0211/855-3037.

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